Samstag, 31. März 2012

vintage-books


Ein paar Flohmarkt-Bilder ohne viele Worte - ich wünsche Euch das schönste Wochenende:


ob Ihr nach alten Schätzen stöbert, Euren Kleiderschrank ausmistet (hö hö), in die Ferien fährt, oder den Sonntag auf dem Sofa mit einem alten Buch verbringt :-).









Liebesgrüße
Joanna

Donnerstag, 29. März 2012

easter cupcakes + Gewinner


Ben hat am letzten Schultag ein Frühstück in seiner Klasse, und sollte "8 Brötchen, Mama, ganz normale!" mitbringen.

Das find ich mal gaaaanz originell.
Ich habe für die Schüler ein paar 27 Cupcakes gepflanzt... äh... gebacken, und was ist?
Er will die "8 ganz normalen Brötchen" auf jeden Fall TROTZDEM mitnehmen!

Ich gehe dann mal zum Bäcker...











Schokoladen-Cupcakes mit Schoko-Frischkäse-Topping.. tadaaaaa.

Oster-Cupcakes

100g Butter
120 g Zucker
150 g Mehl
30 g Kakao
1 TL Backpulver
2 Eier
75 g Milch

Für das Topping:
400g Frischkäse
200g dunkle+helle Schokolade
Puderzucker
Minzblättchen, Schokohasen und Eier

Außerdem:
27 kleine Tontöpfe Durchmesser 6cm (oder entspr. Menge größere)
neutrale Muffinförmchen

Zuerst habe ich die Tontöpfe für einige Minuten in einer großen Schüssel sich mit Wasser vollsaugen lassen.
Anschließend auf einem Küchentuch trocknen lassen, und in jedes ein Muffinförmchen bis auf den Boden eindrücken, und die Wände etwas mit den Fingern gut randrücken (äh.. versteht man's, wie ich es meine?)

Aus den Zutaten einen Rührteig herstellen.
Um den Teig sauber in die winzigen Töpfchen zu bekommen, habe ich eine Spritztülle benutzt, aber wenn sie größer sind, geht es auch gut mit zwei kleinen Löffeln.
WICHTIG: etwa 1/5 des Teiges in einer kleinen separaten Form backen, das ergibt später den krümmeligen "Erdboden".

Etwa 10-12 Minuten bei 150° Umluft backen.
Den Teig aus der separaten Form nach dem Abkühlen fein zerkrümeln.

Für das Topping die Schokolade schmelzen lassen, und mit dem Frischkäse mit Puderzucker verrühren.
Auf jedes Cupcake mit einem Teelöffel eine kleine Menge auftragen, in Form streichen, und mit den restlichen Teigkrümeln bestreuen.
Hasen/Eier auf die Cupcakes setzen.

Liebesgrüße
Joanna



Ein Foto schnell nachreich... so sieht es innen aus, wenn man die Papierförmchen reindrückt:



Dienstag, 27. März 2012

how to... get organized II. - Ordnung im Kleiderschrank + give+away!



Heute widmen wir uns deinem Kleiderschrank!


Ich mache es genau wie beim letzten Post: und teile mit Euch die Dinge, die mir persönlich am meisten geholfen haben.




Nichts drückt die Stimmung so sehr wie ein überfüllter Schrank, in dem man keine Übersicht mehr hat.


Und kaum etwas ist so schön, wie ein ausgemisteter, ordentlicher, übersichtlicher Kleiderschrank - ein Genuss jeden morgen und jeden abend :-)!


Hier die einzelnen Schritte:


I. alles raus!
Räume den Schrank komplett leer, und wische ihn sauber.
Ist er innen sehr dunkel, kannst du die Regale mit Acryllack weiß streichen, mit schönem Schrankpapier oder Tapetenresten bekleben, und Strahler anbringen (gibt es günstig bei Ikea).




II. sortiere die Kleider.


Jetzt kommt der schwierigste schönste Teil.


Man trägt nur ca. 30% der Kleidung, die sich im Schrank befindet (und das ist noch sehr hoch geschätzt!)
DREIßIG PROZENT.
Was ist mit den restlichen 70%?


Das sind...


1. Teile, die nicht der Jahreszeit entsprechen.
Diese räumst du gleich weg: in stabile Kunstoffkisten mit Deckel (Baumarkt/Ikea)/ Daunenjacken &Co. in Vakuum-Beutel (Drogeriemärkte/Tchibo, etc.) oder in Pappkartons.
Ich würde Umzugskartons nie mehr nehmen, nachdem sich einen Winter lang eine Maus auf unserem Dachboden verirrt hat - eine mit gutem Geschmack allerdings: sie hat meine Gant-Sternen-Kissen in winzige Teile zerlegt.
Am besten ist es, wenn du die Kisten außerhalb des Kleiderschranks unterbringen kannst.


2. alles, was dir JETZT nicht mehr passt.
(ausgenommen Schwangere natürlich)


Behalte KEINE Teile, die zwar wie Kleidungsstücke aussehen,aber eigentlich so heißen:
- "wenn ich nur noch wenige Kilos abspecke... dann trage ich es"
Das ist ab sofort kein Kleidungsstück mehr, das ist ein Mahnmal ;-).
Das ist eine Art Verpflichtung, die dort hängt, das macht dir ständig eine Art unterschwelligen Druck.


Glaub mir: wenn du diese wenigen Kilos abspeckst - dann wirst du dich so schön und beschwingt fühlen, so frei und kühn sein, dass du vor lauter Freude darüber am liebsten dir ein paar neue stylishe Teile gönnen wirst: anstatt die aufzutragen, die dir mal gepasst haben, und jetzt eigentlich wieder passen, allerdings einige Jahre alt sind.
Du wirst so inspiriert und motiviert sein, also beraube dich nicht der Freude, dir etwas Neues aussuchen zu dürfen.


3. Teile, die Reinigung oder Reparatur bedürfen.
Tue sie alle auf einen Stapel/in eine Kiste, und bringe diesen Stapel SOFORT weg zur Schneiderin/Reinigung.
Kannst du es selbst erledigen, dann mache es innerhalb einer Woche.
Schaffst du das nicht: weg damit.
Ich habe über Jahre Dinge gehortet, die nur hier und da einer kleinen Reparatur bedurften (mein "irgendwann muss ich mich darum kümmern-Stapel"): und jetzt alle im hohen Bogen einfach in die Altkleider-Tonne geschmissen.
Das war sooo schöööön!


Alle Dinge, die einen kleinen Riss haben, etwas enger genäht werden müssen, etc. bringe ich sofort zur Schneiderin.


Genauso radikal verfahre ich mit Teilen, von welchen ich die Flecken nicht nach einer extra-Behandlung rausbekomme.
Weg damit.
Egal, ob es ein Markenteil war, oder nicht.


4. alle verwaschenen, vergilbten, aufgerauten, vom Waschen verzogenen Teile.
(eigentlich selbstverständlich, aber manchmal kommt man nicht auf das Naheliegendste ;-))
Überall, wo sich eine Art "Peeling" vom vielen Waschen gebildet hat - auch wenn es dein absolutes Lieeeeeblings-Tshirt ist und so...
Wirf das alles weg!
(und bitte nicht solche Argumente wie: "da mache ich Wischtücher daraus..." Na klar. Wie viele Tücher zum Wischen braucht man? Und schöne neue kosten nur wenige Cent.)


- Teile, die aus der Mode gekommen sind.


"aber das kommt ja wieder..."


Ja, alles kommt wieder, aber NIE genauso, wie es schon mal war!
Das ist eine Art Selbsttäuschung von Menschen, die ihre Sachen jahrelang aufbewahren, und keine Ahnung von Stil haben.
Sie sehen dieselben Schnitte, und sagen voller Überzeugung: "Ja, das habe ich noch so im Schrank, von vor 20 Jahren, das kann ich jetzt wieder anziehen. Guuut, dass ich es nicht entsorgt habe."


Ja, genau - und du siehst damit auch exakt aus wie "von vor 20 Jahren".


Denn die Mode entwickelt sich IMMER weiter, die Stoffe, die Farben, die Schnitte - vergangene Trends sind immer nur eine Art Inspiration für die neue Mode - es wird nie 1:1 alles übernommen.
Und JA, DAS SIEHT MAN SOFORT.


"Aber das hat mal alles viel Geld gekostet..."


Ja und?
Dann darfst du aber auch nie ein neueres Auto kaufen, denn es verliert an Wert, sobald du dich reinsetzt - und zwar einige Tausend Euro!
Das ist nun mal so.
Das HAT mal Geld gekostet - aber je länger du es aufbewahrst - umso weniger ist es wert.
Wenn du das Geld also dringend brauchst, dann trenne dich so schnell wie nur möglich von den Sachen, die du nicht gerne trägst - und verkaufe sie bei ebay oder auf dem Flohmarkt.
Alles, was du dort nicht loswirst - spendest du.


Schau, da hängen vielleicht einige Euros ungenützt in deinem Schrank - aber es hängen auch Verpflichtungen, Enge, negative Gefühle ("ich sollte abnehmen..."), etc. darin.
Willst du das dulden?
Du bist die Einzige, die - mit relativ geringen Aufwand - es schafft, dich davon zu trennen!


Als Hilfe noch folgendes:
Schau, du veränderst dich ständig.
Du wirst jeden Tag stärker, selbstbewusster, freier, du genießt jeden Tag mehr.
Du bist heute nicht mehr dieselbe wie gestern, und GANZ SICHER nicht mehr dieselbe wie vor einem Jahr!
Das ist doch klar!
Du entwickelst dich weiter: warum sollst du dich dann aber so ANZIEHEN, wie jemand vor 5 Jahren?
Bzw. die Sachen, die nicht mehr zu dir und deiner Persönlichkeit passen, in deinem Schrank dulden?


Deswegen sollte Entsorgen nicht eine einmalige Sache sein - gewöhne es dir an, ständig Dinge weg zu tun, die deinen Standard nicht mehr erfüllen.
Ob du sie jemanden schenkst, sie spendest, oder sie verkaufst, ist deine Sache - aber dein Kleiderschrank als Aufbewahrung für Vergangenes ist der allerschlechteste Ort dafür.
Denke immer daran: du lebst im JETZT.


Sobald du alles sortiert hast...


III. einräumen.


Ich habe es über 30 Jahre nicht gemacht, und diesmal - da von einer Fachfrau geraten - mich endlich getraut: meinen Schrank nach Farben sortiert.
Und siehe da: PERFEKT!
(Jil macht es seit Jahren mit ihren Sachen ;-)).


Ein Hochgenuss, jedesmal, wenn mein Blick darauf fällt.
Ich habe die Farbfamilien grob zusammengefasst, und von hell nach dunkel aufgehängt.
Die Tops - Shirts - Jeans - Kapuzenpullis liegen weiterhin auf ordentlichen Stapeln darüber.


Wichtig ist, dass der Kleiderschrank nach dem Einräumen nur zu 75% voll ist - sonst wird er ganz schnell wieder überfüllt sein.


Dinge wie Taschen, Socken, Unterwäsche, Sonnenbrillen, Accessoires, Gürtel, Hüte kommen entweder in flache Schubladen, oder in schöne Boxen, die beschriftet werden müssen.
In Pappschachteln können Stoffe wie Leder, etc. besser atmen.


Mein Mann hat für meine Schubladenkommode eine Unterteilung mit kleinen Fächern selbst gebaut (Sperrholz aus dem Baumarkt), und jedes Fach mit dunkelroten Samt ausgekleidet.
Darin bewahre ich meine edle Wäsche auf... sooo schön.


Für alles andere wie Tücher, Schmuck, etc. habe ich schöne Boxen.


Wenn du alles Überflüssige losgeworden bist - dann kannst du dir neue schöne Behälter gönnen, in denen du deine Schätze präsentierst.
Dann ist eine alltägliche Handlung wie Schmuck heraussuchen ein kleines Highlight :-).


Du kannst auch aus Stoffresten kleine Taschen oder Herzen nähen, diese mit Lavendel füllen (oder mit Vlies, und dieses mit deinem Lieblingsduft tränken), und sie zwischen die Bügel in den Schrank hängen.


Du wirst sehen: jeden Tag wirst du dich an deinem schön aussehenden, gut duftenden, und perfekt sortierten Schrank freuen.


******************************
Und weil mir das so viel Spaß gemacht hat - und wirklich weitergeholfen - habe ich als Motivation ein schönes give-away für euch!


Ich habe schöne weiße und sehr praktische Behälter für allerlei Krimskrams für mich entdeckt.


Die großen mit der Unterteilung stehen bei uns direkt bei Eingang, und ich sortiere sofort die Post rein - eins für mich, eins für meinen Mann, eins für die Kinder.


Die kleinen sind perfekt für Schmuck, Haargummis + Spangen, Bastelmaterial, Sonnenbrillen, etc. - alles, was schnell griffbereit sein soll - und trotzdem schön aussehen.


Zusätzlich schenke ich Euch dieses wunderschöne Buch, dass sich um das Thema Kleiderschrank-Organisation dreht, und voll mit motivierenden Bildern und Ideen ist.
Geschrieben hat es eine Fachfrau auf diesem Gebiet, die auch die Schränke von Prominenten wie Kate Moss, etc.  sortiert und ausmistet ;-).


Und ein Smash-Book ist ein MUST HAVE - und darf als dritter Preis nicht fehlen!







Was Ihr dafür tun müsst?
Na, Euren Kleiderschrank ausmisten!


*Spaaaaaaaß*


Wäre natürlich wünschenswert, aber vorerst reicht es mir, wenn...
Ihr mir Euer Lieblingsprodukt aus der Scrapbook-Werkstatt nennt.


UND: bitte schreibt dazu, über welchen Gewinn Ihr Euch am meisten freuen würdet.
Mitmachen kann jeder - mit oder ohne Blog.
Ich freue mich, wenn auch "stille Leser" sich zu Wort melden - bitte schreibt unbedingt Euren Namen dazu, da ich Euch sonst nicht auseinanderhalten kann.
Auch alle ganz neue Leser: herzlich willkommen und mitmachen!


Kommentare ganz ohne Namen werden nicht mitgezählt.
Und bitte KEINE Mails, es geht NUR per Kommentar.

(ich würde ja nicht immer dasselbe schreiben, wenn... Ihr wisst schon).
Tut Ihr anonymen Leser mir einen großen Gefallen?
Schreibt hinter Euren Vornamen einen Kürzel, oder die Stadt, oder sonst wie ein Erkennungsmerkmal, ja?
Wenn man nämlich keinen meeeega ausgefallenen Namen hat, dann ist es schwierig für mich.

Wer bei Facebook den Link zur Verlosung teilt, hat DOPPELTE Gewinnchancen.
Schreibt das bitte auch kurz als Vermerk in Euren Kommentar.


Die Verlosung startet sofort und endet am Samstag, den 31.3.




Liebesgrüße
Joanna


p.s. wem das noch nicht genug Motivation war: in meinen get in style-Posts vom letzten Jahr habe ich vieles beschrieben, was weg kann aus deinem Schrank ;-).


Wer wieder mini-Lego-Telichen auf den Bildern findet (wie gestern ;-)) - keine Sorge, die sind im ganzen Haus ÜBERALL verteilt!



Montag, 26. März 2012

how to... get organized I. - weg mit Gerümpel!








Die Menschheit teilt sich in zwei Hälften:


1. diejenigen, die mitten in der Nacht dir auf Anhieb sagen können, wo sich die kurze weiße Shorts vom letzten Jahr befindet,
2. und die, die selbst nach 1stündiger Suche... ähm... na ja... wenn sie Glück haben.


Sie lesen hier bei nr 2, schon gemerkt?





So geht das nicht weiter... denn: das Äußere muss schließlich zum Inneren passen.


Deswegen habe ich einiges verändert (bzw. bin noch dabei... ich bin die, die im Keller verschollen ist...) bei uns daheim in den letzten Tagen und Wochen - und will natürlich Euch auch davon profitieren lassen.
Ich habe nicht nur Bücher gewälzt, und im Internet gestöbert - sondern selbst diese Dinge ausprobiert.
Ich schreibe einfach ohne eine bestimmte Reihenfolge die Punkte auf, die mir am meisten weitergeholfen haben - Ihr könnt dann einfach das nehmen, was Euch persönlich weiterbringt.


Weil es einiges zum Lesen ist, teile ich das in 2-3 Posts auf.



Es ist gesellschaftsfähig geworden, zu sagen, wie chaotisch es bei einem ausseht, und macht einen gleich sympathischer.
Ihr wisst ja, dass ich in all den Jahren stets den Kindern und der Zeit mit ihnen die Priorität eingeräumt habe - was sich im Nachhinein als absolut richtig erwiesen hat, würde ich immer wieder so machen!


Es geht mir NICHT um einen minimalistisch eingerichteten, perfekt funktionierenden Haushalt, in dem nichts herumliegen darf, und - egal, welchen Schrank man öffnet - alles perfekt sortiert in Reih und Glied  farblich passend nach Größen... äh... 
Bei wem das so ist: prima.
Ich bin eher der spontane kreative Typ, der nicht unbedingt ein Glücksgefühl bei festen Strukturen und Regeln empfindet (Untertreibung des Jahres!)



ABER:


- wenn du nicht auf Anhieb sagen kannst, wo etwas steht, und lange suchen musst, raubt es dir die Zeit, um kreativ zu sein.
Wenn dein schönes Material in allen Ecken und Enden liegt, weil es keinen festen Platz hat - oder der Platz einfach zu wenig ist, und du alles "hineinstopfen" musst - dann hast du kaum noch Überblick über die Sachen - und das hemmt deine Kreativität.


- Um kreativ zu sein, musst du "frei atmen" können.
Ich weiß, dass jeder einen anderen Geschmack hat, und einen anderen Stil bevorzugt.
Manche mögen es etwas vollgestellter und fühlen sich erst wohl, wenn überall etwas steht/hängt/dekoriert ist.
Ich bin der Meinung, dass Dinge erst zur Geltung kommen, wenn drumherum nicht all zu viel steht.
Ich brauche auch mal eine weiße Wandfläche - um das Bild, welches daneben hängt wirklich genießen zu können.
Der Grad zwischen "kahl und ungemütlich" und "vollgestellt" ist schmal, und absolut persönlicher Geschmack.
Nichtsdestotrotz ist mein Rat: es FÖRDERT deine Kreativität, wenn du immer wieder etwas "Unberührtes" anschauen kannst - leere Flächen auf dem Regal/Kommode, freie Wände, etc.


Noch etwas zu Blog-Fotos - weil es zu diesem Thema gut passt.
Ihr schaut Euch viele Blogs an, und das prägt Euer Stilempfinden entscheidend - Ihr dürft das nicht unterschätzen!
ABER: nicht alles, was auf den Fotos gut aussieht, sieht auch in natura gut aus - und umgekehrt: nicht alles, was im echten Leben gut aussieht, ergibt auch ein schönes Foto.
Manchmal ist das, was Ihr nur Ausschnittweise sieht, in Wirklichkeit ein vollgestellter Raum, in dem Ihr kaum Luft holen könntet.
Ich schiebe manchmal Gegenstände auf den Fotos zusammen, die in Wirklichkeit viel weiter voneinander entfernt stehen - weil es für's Auge auf dem Foto harmonischer wirkt.
Aber "in echt" sind bei mir überall viele freie Stellen dazwischen.


Ein Wohnraum, der aussieht wie auf dem Ikea-Katalog-cover (du weißt schon: "viele Ideen auf kleinsten Raum") wäre mein persönlicher Kreativitäts-Killer.
Zum Davon laufen!


" Ja, schön... aber ich habe nun mal wenig Platz und viel Zeug!"


Jaaa, aber vieles davon ist einfach Gerümpel!
Zeug, das du gar nicht wirklich benutzt, das dich aber hemmt - UND: wertvollen Platz für Schönes raubt.
Wirklich wahr, du wirst es nicht glauben!


Und heute gebe ich dir die Erlaubnis, dich vom Gerümpel zu trennen.
Es darf einfach weg.
WEG WEG WEG.
Du darfst dich von den alten Gegenständen trennen - genauso wie du dich von alten Gedanken, die nicht zu dir passen, trennst, stimmt's?
Wenn du etwas entdeckst, das zu dir JETZT und HEUTE nicht mehr passt - weg damit.


Du bist viel zu kostbar, um dich mit Dingen zu belasten, die nicht zu dir passen!
Du bist es dir wert, dich nur mit Gegenständen zu umgeben, an denen du die MAXIMALE Freude und den MAXIMALEN Genuss hast.




Ich schreibe dir auf, was alles weg DARF.
Ja, GANZ OHNE schlechtes Gewissen, ohne Reue, ohne zu Überlegen, weil es überflüssiges Zeug ist, dass dich nur hemmt, dich bremst, dir nix bringt und dich belastet.


Wenn du es weggeschmissen hast - wirst du dich soooo befreit fühlen, so beschwingt, so frei!
Es ist ein IRRE schönes Gefühl, glaub mir!
UND: du wirst dieses Zeug NIE mehr vermissen.
NIE MEHR.
Du wirst noch nicht mal daran DENKEN.







Ready?
WAS GERÜMPEL IST, UND WEG DARF:


1. alle Gegenstände, die mit einem Gefühl der Verpflichtung verbunden sind, hemmen deine Kreativität.
Das darf man nicht unterschätzen!
Also: angefangene Projekte, die seit mehr als einem Jahr herumliegen ("wenn ich mal Zeit habe, dann mache ich daraus... bastele ich daraus... etc.)
Unterbewusst lastet so etwas in deinem Inneren, und hindert dich daran, neue, frische Ideen entwickeln zu können.
Entsorge es, und du wirst dich so befreit fühlen!


2. Alle Geschenke, die dir nicht WIRKLICH gefallen, aber von einer Person stammen, die dir etwas bedeutet/die es wirklich lieb gemeint hat/sich viel Mühe gegeben hat, etc. - sind unnötiges Gerümpel und du DARFST sie einfach so entsorgen!
Denn wenn an ein Geschenk die VERPFLICHTUNG gebunden ist, das lange zu behalten/auszustellen/zu benutzen: dann beschenkt dich die Person nicht wirklich, sondern erwartet etwas von dir, was du vielleicht selbst gar nicht möchtest.
Und dass DAS nicht der Sinn eines Geschenkes sein kann, ist klar, oder?


3. Du brauchst auch keine 5 verschiedenen Body-Lotions, und zig unterschiedliche Lippenstifte, etc.
Ich weiß, dass manche von Euch eine Sammelleidenschaft in diesem Bereich haben.
Wenn du das schön und übersichtlich aufbewahrst, und dich ständig daran freust, und diese Dinge auch wirklich verwendest: super.
Wenn du aber 5 Lippenstifte hortest, die "fast die perfekte Farbe" haben, und sie seit Monaten nicht benutzt - was willst du damit?
Dann lieber einen hochwertigen tollen - und alle anderen weg!
In die Tonne!
Ja, du DARFST sie einfach wegschmeißen, auch wenn sie teuer waren, oder ein Geschenk, etc.
Ich erlaube es dir - du wirst danach jedes einzelne deiner liebgewonnenen schönen beauty-Sachen gleich mal doppelt so sehr genießen!
Ehrlich wahr!
Ich persönlich habe von jedem Beauty-Artikel nur eine Ausführung - bis auf Lipgloss und Handcreme.
Von den beiden habe ich in jeder Handtasche jeweils eine Ausführung.


4. alle Zeitschriften, die du nicht mehr lesen wirst (ja, auch die ungelesenen, deren Inhalt dich nicht so sehr interessiert hat, dass du sie gleich verschlungen hast! Das Abo am besten gleich abbestellen!), alle Bücher, die du schon mal gelesen hast (bei 98% der Fälle wirst du sie nicht noch mal lesen wollen, sondern hast Lust auf ein neues :-)).
Ja, Bücher DARF man einfach wegschmeißen.
Auch Kinderbücher!
Du kannst ja pro Kind 3-4 schönste behalten - aber alle, aus denen sie altersmäßig herausgewachsen sind - weg damit!
Alle Spiele, die Ihr seit einem Jahr nicht gespielt habt.
Wenn Ihr Lust habt, wieder zu spielen, dann geht Ihr in die Bücherei oder holt Euch ein neues vom Flohmarkt ;-).
Dasselbe gilt für Bücher.


5. Alle alten Schulhefte und - unterlagen von dir und deinen Kindern.
Wer schaut sich das noch an, und wie oft?
Wenn es dir schwer fällt, dann denke einfach: "ich lebe im JETZT, und nicht in der Vergangenheit!"
Und schwupps, weg damit!
(du kannst ja pro Kind ein Schulheft behalten, das reicht)


6. Alte Weihnachtskarten, Glückwunschkarten, alte Kinderzeichungen (pro Kind eine Kiste reicht).


7. Alle Geräte, die defekt sind, und seit langem herumliegen. Entweder du bringst sie SOFORT weg, oder aber du schmeisst sie auf der Stelle in den Müll.
(ich würde IMMER das zweite wählen).
Du bekommst für wenige Euro heutzutage ein neues, und moderneres Gerät beim Discounter oder auf dem Flohmarkt.


8. Lebensmittel, die abgelaufen sind, und: Achtung: die du mal spontan gekauft hast, und doch keiner isst.
Dazu gehören exotische Gewürze, spezielle Süßigkeiten, geschenkte Marmeladen, besondere Essigsorten, etc.
Auch wenn sie noch gut sind!
Weg damit!
In den Küchenschränken soll nur stehen, was du wirklich liebst und mit Genuss isst!


9. Über Kleidung und Kleiderschrank entrümpeln schreibe ich einen extra Post :-).







UND WIE?


Ich weiß, viele Ratgeber schreiben über die 3-Kisten-Methode (wegwerfen - verschenken - verkaufen), etc. - und das macht sicher alles Sinn.


Ich schreibe dir jetzt einfach eine Methode, die MIR am meisten geholfen hat, nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, und maximal erfolgreich war.


Das Blitz-Entrümpeln.


Dabei nimmt man einfach einen großen Müllbeutel in die Hand, und sammelt SOFORT 20 Gegenstände ein, die weggeschmissen werden.
Ohne groß zu überlegen, oder abzuwägen.
Zack! und weg!
Ganz radikal.


Wenn du nicht weißt, wie das losgehen soll, dann frage dich einfach:
"Ist das schön genug, dass es in mir positive Emotionen hervorruft?
Würde ich es vermissen, wenn es nicht da wäre?
Würde ich es noch mal kaufen wollen?"


Und wenn du dir noch sicher bist, und es dir immer noch schwer fällt, dann frage dich doch einfach:
"würde Joanna das auch so schön finden, und würde ich es ausstellen, wenn sie bei mir zu Besuch käme?"


Wenn's hilft?! Kannst auch George Clooney oder Angela Merkel einsetzen... was dich am besten motiviert :-).
WICHTIG: sollte ich dich tatsächlich jemals besuchen - dann bist nur DU das Einzige, was für mich zählt, und sonst nix ;-).


Und wenn Ihr jetzt entsetzt aufschreit von wegen "Wegwerf-Mentalität":


NATÜRLICH dürft Ihr die Sachen bei ebay verkaufen, auf Flohmärkte schleppen, bei Börsen spenden, etc.
Wenn es dich motiviert: wenn du 5 Bücher verkauft hast, dann holst du dir EIN neues.
Wenn du zehn Schüsseln losgeworden bist - dann bestellst du dir endlich die schöne green gate-Tasse.


Aber das Blitzentrümpeln ist so motivierend, setzt so viel Energie frei, macht so viel Freude (und süchtig!), dass man einen regelrechten Sog entwickelt, und gar nicht aufhören kann!
Beglückwünsche dich selbst für JEDE Tüte, die du entsorgen kannst!
Ich bin stolz auf dich!
Das tut dir NUR gut, und setzt noch viel mehr Energie für schöne, kreative Dinge frei!









DU BIST ES DIR WERT, DICH NUR MIT DINGEN ZU UMGEBEN, DIE DU LIEBST, UND DIE ZU DIR PASSEN.
DU HÄNGST DEIN HERZ NICHT AN GEGENSTÄNDE, UND BIST FREI VON IHNEN.
DU LEBST JETZT UND NICHT IN DER VERGANGENHEIT, EGAL, OB SIE GUT ODER SCHLECHT WAR.
SCHÖN, KLAR, EDEL, CHIC, AUSGEFALLEN PASST ZU DIR UND DEINER ART.
VOLLGESTELLT, ZUGEMÜLLT, ÜBERFLÜSSIG PASST NICHT ZU DIR.


Genauso wenig, wie dein Hirn eine Abladestelle für allerlei negative Gedanken ist, für Sorgen, Ängsten, Kummer, Melancholie, Wut oder Depression -
genauso wenig ist dein Heim eine Abladestelle für Dinge, mit denen du nicht nicht maximal glücklich bist.


Also: wer macht mit?
Wer hat Lust auf's Blitzentrümpeln?


Ich gehe dann mal das Bad entsorgen, das ist nämlich selten hässlich...
*Spaaaaaaaß*


Liebesgrüße
Joanna


p.s. morgen widmen wir uns dem Kleiderschrank, ich zeige Euch schöne Aufbewahrung, und verschenke etwas davon.
Stay tuned!


Ach ja... Ihr wollt immer die Bezugsquellen... schnell nachgeholt:
Kissen: HIER
schöne weisse Behälter: HIER
Garne, Tags: HIER
Vase + masking tape: HIER

Samstag, 24. März 2012

spring in the city

Die Samstage in der Stadt sind bei diesem Wetter herrlich: 
man schlendert über den Markt, frühstückt draußen im Café und genießt die Sonne, spaziert über den Flohmarkt, und kann - wenn man hinterher noch Lust darauf hat (weil man auf dem Flohmarkt so viel ausgegeben gespart hat) - beim Breuninger die schönsten Labels shoppen gehen.


Und das Beste daran: in Stuttgart sind all diese Locations nur ein paar wenige Schritte entfernt!









Das Kästchen habe ich gerade auf dem Flohmarkt gefunden (neben toller Frühlingsoutfits + Accessoires für die Mädchen, freu!).
Blazer+Top: Hallhuber
Seidentuch: Frieda&Freddies
Jeans: miss sixty
Peeptoes: Zara


Liebesgrüße
Joanna