Montag, 28. Februar 2011

Omas Hühnersuppe

Unser Essen soll vor allem in diese Kategorien fallen:
a) gesund und frisch,
b) einfach in der Zubereitung,
c) nicht länger als 30 Minuten in der Küche stehen.

Leider erfüllen nicht alle Gerichte, die wirklich lecker sind, diese Kriterien *g*.

Als meine Kinder gehört hatten, dass ihre Oma kurzfristig zum Besuch kommt, hörte sich ihre erste Reaktion folglich etwa so an "Jaaaaaa!!! Freeeeu! Und kocht sie dann Hühnersuppe?"

Ich habe das bisher nämlich noch NIE gemacht, und zwar wegen b) und c). 

Weil bei mir alleine der Duft der selbstgemachten Nudeln sämtliche Kindheitserinnerungen auf der Stelle wachruft, hab ich meiner Mama diesmal zugeschaut und sie gebeten, mir das Rezept aufzuschreiben.
Es sah aber auch ZU schön aus, wie sie die hauchdünnen Teigplatten stapelte, und die feinen Nudeln in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit schnitt :-)...
Und siehe da: es dauert nur LANG.
Aber es ist EINFACH :-).

Da ich weiß, dass jede Familie ihr ganz besonderes Rezept hat, verzichte ich mal darauf, unseres aufzuschreiben - außer, jemand will es haben?
Im übrigen ist Hühnersuppe nicht nur sehr schmackhaft, sondern einfach ideal, um das Immunsystem zu stärken, oder nach einer Erkältung erneut aufzubauen.

(Außerdem werd ich mir selbst den Hausfrauenorden verleihen, wenn ich sie eigenhändig nachgekocht UND die Nudeln dazu gemacht habe.)

viele Liebesgrüße 
Joanna



 Oma's Hühnersuppe:

-1 ganzes Suppenhuhn (nicht allzu groß)
-1 große Karotte
-1 Petersilienwurzel
-1/2 Sellerieknolle
-2 Bund Liebstöckel 
-1 große Zwiebel
-Salz+Pfeffer

Das Huhn grob zerteilen, also Flügel/Ober-und Unterschenkel/Rumpf in zwei Teile schneiden. Den Bürzel (äh... heißt das so ;-)?) ganz wegschneiden und wegwerfen.
Manchmal befindet sich im Inneren des Huhns etwas Fett, dieses auch wegschneiden und wegwerfen.
Wichtig: die Haut an den einzelnen Teilen dran lassen, nur überschüssiges, wie z.B. am Hals wegschneiden, 
Anschließend mit Wasser abspülen. In den Topf legen, mit kaltem Wasser bedecken, langsam kochen lassen.
Am Anfang der Kochzeit bildet sich Schaum an der Oberfläche, diesen immer wieder abschöpfen.
Ca. 3/4 Std. köcheln lassen.
Dann die Karotte+Petersilienwurzel+Sellerieknolle schälen und am Stück in die kochende Brühe legen.
-die Zwiebel schälen und halbieren, in einer extra Pfanne die Schnittfläche ohne Zugabe von Fett kurz braun werden lassen. In die Brühe legen.
Nochmals 3/4 Std. köcheln lassen.
Eine handvoll von Liebstöckelblättern, grob gehackt, mit Salz (ca. 2 TL) und Pfeffer würzen.

Ganz wichtig: die Brühe immer nur auf kleiner Flamme köcheln lassen, dadurch bleibt sie klar.


In der Zwischenzeit macht ihr die Nudeln:

(für 4/6 Personen)

- 2 Eier
-300g Mehl
- kaltes Wasser (so viel, dass man den Teig gut kneten kann)
- etwas Salz


Alle Zutaten gut verkneten zu einer Kugelform.
Die Kugel in zwei Hälften teilen.
Jede Hälfte hauchdünn ausrollen (immer wieder Mehl dazwischenstreuen).
Etwas trocknen lassen, in breite Streifen schneiden (siehe Bilder), diese aufeinander stapeln und in hauchdünne Fäden schneiden.
Wichtig: Nudeln immer portionsweise schneiden, und jedesmal leicht bemehlen, damit sie nicht zusammenkleben!
Sind sie alle fertig geschnitten, gesalzenes Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, und wieder portionsweise die Nudeln reinlegen, warten, bis sie von alleine an die Oberfläche schwimmen, dann mit einem Schöpflöffel abschöpfen, und kalt abschrecken, fertig. 
Und so weiter, bis alle gekocht sind :-).

Würde man die Nudeln direkt in der Brühe garen, würde diese nämlich nicht mehr klar bleiben.


Eine Portion Nudeln in einen Teller geben, mit Brühe auffüllen, mit in Scheiben geschnittener Karotte und Liebstöckelblättern dekorieren.
Das Hühnerfleisch (ohne Haut) kann man auch in kleine Stücke schneiden, und in die Suppe hineingeben... oder es später für eine Fleischfüllung für Maultaschen o.ä. verwenden.


Enjoy :-)!
Ich hab meiner Mama gerade am Telefon Eure lieben Kommentare vorgelesen und soll Euch Grüße ausrichten :-).

und von mir auch Liebesgrüße 
Joanna


p.s. Dreimal werden wir noch wach...

Donnerstag, 24. Februar 2011

early easter

Na, toll, die Damen.
Euren Kommentaren nach scheint alle Welt Weetabix zu kennen, ich war wahrscheinlich die letzte im Lande!

Rein dekotechnisch habe ich jetzt mal einen auf Ostern gemacht, auch wenn es draußen wie zum Trotz schneit.
Ganz so viel wurde zwar nicht verändert... es gibt ein paar Bilder der Kinder, die ich so gerne immer und immer wieder anschaue.
Auf einem davon sieht man, wie mein Mann den Kindern aus einem Asterix-Heft etwas vorliest: das ist nämlich sein Ritual jeden Abend, sobald wir im Sommerhaus sind ;-).
Jahaaaaa... auch wir legen Wert auf anspruchsvolle Literatur!

Und wenn ich es schaffe, dann zeige ich Euch ganz bald, was mit dem Stoffhaufen passiert ist!

Liebesgrüße
Joanna






  

und damit es keiner vergißt *ggg*:

Mittwoch, 23. Februar 2011

weetabix

Meine Entdeckung des Monats heißt: WEETABIX.

So... die Hälfte der verehrten Leserschaft wird mit Stirnrunzeln "Weeta... was?!" denken, während die andere mit einem "gääähn..." gelangweilt eine andere Seite aufruft.

Also - nur für die erste Hälfte *g*:
Weetabix ist eine Art Frühstücksflocken in Riegelform, der in Milch eingeweicht wird, und in England/Amerika seit Jahrzehnten morgens gegessen wird.
Das Zeug sieht aus wie Hundefutter, fühlt sich im trockenen Zustand auch so an *bröselbrösel*, besteht dafür fast aus reinem Vollkorn, und liegt geschmacklich etwa zwischen Zwieback und Cornflakes... ist nicht süß.
Es ist nicht nur gesund, sondern sehr sättigend und fettarm. Eine wirklich gute Alternative zu Haferflocken & Co.

In Milch oder Joghurt eingeweicht wird es zu einer breiigen Pampe, die optisch garantiert keinen Preis bekommt.
Läßt Ihr es eine Weile stehen, könnt Ihr damit dank der festen Konsistenz sicher die Kinderbilder direkt an die Wand kleben - es hält bombenfest!

Aber das Beste ist: es schmeckt einfach lecker!
(Also zumindest MIR und Jil. Noelle isst es kommentarlos. Ben ist leider Smacks-geschädigt, da haben wir noch nen langen Weg vor uns...)

Hat es der Supermarkt bei Euch nicht, könnt Ihr es direkt über meinen Amazon-Link kaufen, wer es auch probieren mag.



Und noch einen Tipp habe ich für Euch:
Wer in der Flohmarkt-raren Zeit ein bisschen Entzugserscheinungen hat, der sollte mal in einen Gebrauchtwarenladen bei sich in der Nähe stöbern!
Ich habe ein bisschen Geschirr und Besteck für wenige Euros gefunden :-).

Und zum Schluss...

Verzeiht mir, wenn die letzten Posts etwas "Jil-lastig" sind... ich bin nun doch ein bisschen ganz doll aufgeregt ;-)!
Liebesgrüße
Joanna

Dienstag, 22. Februar 2011

warum...

... stellt man sich eigentlich einen weißen Porzellan-Hasen auf die Kommode, aber etwas das wirklich WIRKLICH schön ist, wie diese Stilettos, muß in der Schuhschachtel schmoren?


Ich bin jedenfalls schwer versucht, die Schuhe einfach im Wohnzimmer auszustellen, nachdem ich sie auf dem Flohmarkt nagelneu für 10€
(z e h n   E u r o) entdeckt habe *beschleunigterPuls*.

Jetzt brauch ich nur noch ein braunes Kleidchen und dann... wie sagt Maren so schön?
FI NA LE, lalaaaaa.... :-).
Jetzt lacht nicht, man muß rechtzeitig dran denken.
Ich hab nämlich GAR NIX anzuziehen.

So, und jetzt alle zusammen... schmaaaacht....
(NATÜRLICH sind sie saubequem, DAS SIEHT MAN DOCH. Ordentliches Fußbett und alles. Und warm halten sie! sieht man doch auch. Ein Schuh für's Leben quasi!)

Liebesgrüße
Joanna
p.s. ne, Frau Malin-Jo-S... ins Finale kommen erstmal alle 50 Mädchen mit Eltern... nur zum Gucken halt ;-). So. Mehr sach ich nich.
@Silke, ich werde das mal prüfen lassen, mit dem Amazon-shop... nachdem sich einige schon beschwert haben, dass es nicht klappt :-(.
Jedenfalls DANKEEEEE für die vielen hilfreichen Tips zum täglichen Gebrauch der Highheels!

Montag, 21. Februar 2011

hot chocolate

Hallo... wer von Euch hat denn den Schnee bestellt?

Bei diesen Temperaturen könnt Ihr statt eines Desserts mal diese Variante der heißen Schokolade ausprobieren:
Milch erhitzen + geschmolzene Schokolade mit einem Schneebesen einrühren (Menge nach Geschmack, nicht zu viel!) + geschlagene Sahne obendraufsetzen.
Mini-Marshmellows darüberstreuen, und zusehen, wie sie schmelzen...

Hat ungefähr eine Milliarde sechshunderttausend Kalorien und ist oh, so gut!
 
 
 
zu meinem letzten Post:
-das sind echte Holzdielen aus dem Baumarkt, unbehandelt+weiß gestrichen, an die Wand geschraubt,
-die neu gestrichene Wand zeige ich Euch ganz bald :-)
-ich stempel mit einem schlichten Stempel-Alphabet für Kinder *g*, ich habe so eins in meinem Amazon-shop für Euch verlinkt.
Und mini-Marshmellows, falls euer Supermarkt keine hat ;-).

Liebesgrüße
Joanna

Sonntag, 20. Februar 2011

a little bit of spring

Ich wünschte, ich würde zu der Sorte Menschen gehören, die sinnvolle Dinge zu sinnvollen Tageszeiten tun.
Sie erstellen sich einen Plan, erledigen das Wichtigste zuerst, und wenn sie dann noch Zeit übrig haben, dekorieren sie z.B. ihr Wohnzimmer neu.

Bei mir sieht es leider manchmal immer so aus, dass ich vom Einkaufen nach Hause komme, mit vollbepackten Tüten im Flur stehe, ins Wohnzimmer schaue, und nur noch eins denken kann: 
DIE WINTERDEKO MUSS WEG!
Ich räume also mit einer Hand die Einkäufe ein, koche mit der anderen Essen für Kinder, die kurz vor dem Verhungern sind, und hole mit der dritten einen Farbeimer aus dem Keller.
Alle stolpern über Berge von Kissen, müssen sämtliche Dekoteile auf dem Tisch zur Seite schieben, um überhaupt einen Teller hinstellen zu können, aber wundern tut sich keiner.
Sie kennen es ja nicht anders *seufz*.
Na?
Der aufmerksame Leser wird bemerken: die GRIFFE sind dran! Tadaaaaa.
Zur Erinnerung siehe hier.

 


 

Der Rest ist(noch) nicht vorzeigbar.
Wie soll ich das auch schaffen, wenn ich um halb zehn abends anfange, Wände neu zu streichen? Eben.


Und wer Lust hat, darf raten, was daraus wird :-).

Liebesgrüße
Joanna

Samstag, 19. Februar 2011

wie du dich GARANTIERT unglücklich machst

1. denke intensiv und oft darüber nach, was du alles NICHT hast.
(schönes Auto/Eigenheim/nen Freund oder Ehemann/einen Pool im Garten/ein Plus auf dem Konto/dünne Oberschenkel/eine Villa mit Privatjet)
Sehr hilfreich ist es, sich mit realen Personen zu vergleichen: "unsere Nachbarin/ Freundin/ Angelina Jolie HAT das aber."

2. mache IMMER andere für dein Wohlergehen verantwortlich.
"würde er sich anders verhalten/ wäre sie nicht so gemein/würde sie öfter anrufen/hätte er das nicht gesagt, DANN hätte ich ein super Wochenende... einen tollen Abend... einen Traumurlaub."

3. mache dir möglichst feste Vorstellungen davon, wie alles zu laufen hat.
Am besten in jedem Bereich deines Lebens.
Und sei mächtig enttäuscht, wenn es dann nicht so aussieht, wie du dir vorgestellt hast.
"wir machen am Wochenende etwas gemeinsam/mein Mann kümmert sich abends hingebungsvoll um die Kinder/meine Freundin meldet sich regelmäßig/wir haben einmal pro Woche einen Abend nur für uns/die Kinder spielen schön zusammen/mein Mann überrascht mich regelmäßig mit frischen Blumen/wir haben im Urlaub tiefe Gespräche und ständig Sex"

Klappt das nicht GENAU SO, schmoll ruhig ein bisschen, und lasse die anderen spüren, wie sehr du von ihnen enttäuscht bist.

4.Umgib dich mit Menschen, die genauso oder NOCH schlechter drauf sind, wie du.
Freundinnen, die über jeden und alles lästern/ Verwandtschaft, die alles kritisch beurteilt, was du machst/ Menschen, die dir jede Motivation und Lebenslust rauben/ oder einfach welche, die dich vor allem Neuen "warnen".
(Ich kenne welche...ich hab mal von welchen gehört, die bei allen Dingen, die neu, anders, aufregend, mutig sind, bereits eine Fernsehsendung darüber gesehen haben, was dabei alles schief laufen kann. Dementsprechend warnen sie, die Finger davon zu lassen.)

5. Füll dich möglichst mit Dingen, die negativ sind.
Hör dir melancholische Lieder an (und fühle dich so richtig da rein)
z.B. wären Liebeslieder bei Liebeskummer SUPER!
Lese alle Schreckensmeldungen und Katastropheberichte, und stelle dir bildlich vor, wie es wäre, wenn es dir oder deinen Lieben passieren würde.
Lese Bücher mit depressivem Inhalt, tragischen Lebensschicksalen und schlimme Dingen, die den Menschen dort passiert sind. Geeignet wären auch Bücher, die dich so sehr einnehmen, dass du dich für längere Zeit in eine Art "Traumwelt" flüchtest.
Du kannst dir auch regelmäßig Fernsehsendungen anschauen, die dich frustrieren, entmutigen, die Angst machen oder dir Träume rauben.

6. Mache dir Sorgen über alles mögliche und spreche es auch laut aus.
Gehe einfach immer vom Schlimmsten aus.
Teile es zusätzlich noch möglichst vielen Menschen um dich herum mit, und seien es nur deine Kinder.
Hörst du z.B. von einer Grippe-Welle, könntest du sagen: "na toll. bestimmt liegen wir auch bald flach. Ich spür's schon richtig."
Hörst du von einem Problem deines Kindes im Kindergarten/Schule, könntest du dir z.B. ausmalen, wie schlimm es noch werden wird, und dass dein Kind im assozialen Aus als Harz IV-Empfänger auf der Straße enden wird (bevor sich welche wieder aufregen ;-) - ich habe auch schon längere Zeit von Harz IV leben dürfen *g*)
Sag dann Dinge wie: "Oh Gott, wo wird das enden? Aus dir wird nichts/du versagst ja überall, etc."

7. deine engsten Freunde sollten dementsprechend welche sein, die dich immer bestätigen, wenn es dir schlecht geht.
Wenn du also mit ihnen Kontakt hast, und ihnen vorjammerst, wie scheiße alles bei dir ist (und das solltest du UNBEDINGT tun, siehe Punkt 6!) - dann sollten diese Sätze sagen wie:
"ICH VERSTEHE dich soooo gut!"
"Bei dir läuft aber auch immer was schief, das gibt's ja nicht"
"da würde ich mich auch aufregen/sorgen/Angst haben/ausrasten"
"Ne, echt... was für ein Mistkerl"
Das Ziel der Sache ist, das du dich hinterher irgendwie bestätigt und bestärkt in deinem Selbstmitleid/Ärger/Sorgen, etc. fühlst.
Und jetzt wirklich WIRKLICH davon überzeugt bist, dass du jedes JEDES Recht dazu hast, beleidigt, enttäuscht, sauer und schlecht drauf zu sein.

Meide natürlich alle, die dich herausfordern, oder denen du gar nicht leidtust, die dein Problem nicht zu schätzen wissen, und dir Dinge sagen wie: "hör auf zu heulen, und genieß dein Leben. Hör auf, dich mit Dreck zu beschäftigen."
Auch ihre unverschämt lockere, fröhliche Laune solltest du dir nicht länger als nötig antun.
Das nervt ja sowas von.


7. Mache deine Laune von möglichst vielen Faktoren abhängig, auf die du wenig Einfluss hast, wie z.B. das Wetter.
Schön wäre, wenn du dich von vornerein festlegst, wie z.B.:
"bei diesem trüben Wetter bin ich immer depressiv"
"dieses Wetter drückt mir irgendwie auf's Gemüt"
"ich hasse den Februar und bin da grundsätzlich nicht fröhlich."
"ich habe Kopfschmerzen, und das liegt am Wetter!"
Toll ist auch, andere zu fragen, ob es ihnen BEI DIESEM WETTER auch so schlecht geht, und bei Bejahung die Verstärkung des Effekts zu erleben.

8. Akzeptiere negative Gefühle und Gedanken als zu dir gehörig.
Mache dir - und allen, die mit dir Kontakt haben - bewußt: ich BIN HALT SO.
Identifiziere dich mit Versagen, Passivität, Lustlosigkeit, Selbstmitleid, Unglück im allgemeinen.
So hast du immer eine Ausrede oder Entschuldigung für deinen Gemütszustand:
"ich BIN halt schüchtern"
"ich BIN halt voller Sorgen."
"ich BIN halt ein Pechvogel."
Damit machst du die Klappe zu, und du kannst dir sicher sein, dass sich daran nie mehr etwas ändern wird.
Weil du es ja BIST.

9. Wenn etwas nicht klappt, oder nicht funktioniert, höre sofort auf damit.
Lass dich schnell entmutigen bei jeder Schwierigkeit/Herausforderung.
Gibt es einen Umstand auf dem Weg zu deinem Traum, der in deinem Herzen brennt, läßt du am besten den Traum fallen.
Hast du ein/zwei Schritte in der Richtung getan, und es stellt sich dir ein Problem in den Weg, mache dir gleich bewußt: "war ja ehe klar. Nichts funktioniert. Ich werd's ja doch nie schaffen".
Auch hier gilt: hab nur Kontakt mit Menschen, die es auch zu nichts gebracht haben, und die ein langweiliges mittelmäßiges Leben leben. Die ihren Traum begraben haben, oder aufgehört haben, zu träumen.
Sie werden dir helfen, Ausreden für dein Scheitern zu finden: "du konntest nichts dafür. Es hat nicht sein sollen, etc."

10. Halte dich gedanklich möglichst viel in der Vergangenheit und/oder Zukunft auf.

Dabei hast du verschiedene Möglichkeiten:
-bereue eine Entscheidung, die du damals gefällt hast: "hätte ich nur nicht... diesen Mann geheiratet, das Kind bekommen, das Geld ausgegeben, diesen Fehler begangen . DANN sähe heute mein Leben gaaaanz anders aus".
-hänge alten, schöneren Zeiten nach... "ach... was war das damals schön... wenn es nur wieder so sein könnte..." (Fotos angucken hilft ungemein!)
-werfe einen Fehler aus der Vergangenheit einem Menschen vor. Denke sein Verhalten immer und immer wieder durch,  bis es sich in deinem Herzen in Form von Groll und Verletztsein unauslöschlich festgesetzt hat. Sollte die Erinnerung drohen, zu verblassen, frischst du sie  durch intensives dran-denken wieder auf.
-sollte dir im Laufe des Tages was Dummes/Negatives passieren, beschäftige dich gedanklich am besten ein paar Tage damit - wenigstens bis zum Abend! Schließlich ist das auch Vergangenheit.
- verliere dich in Tagträumen, und Wunschvorstellungen, und verbringe viel Zeit damit, dir Dinge vorzustellen, wie sie sein KÖNNTEN.
Wenn endlich.... dieser Umstand sich ändert... DANN fängt das Leben richtig an.
Verpasse dabei völlig, den Augenblick zu genießen.

Zusammenfassend:
Beschäftige dich mit Dingen, die dir nichts bringen und/oder dich nichts angehen.
Verschwende deine Zeit für Unwichtiges wie Ärger über andere Menschen, Sorgen für andere, sinnloses Zeug tun, versuchen, andere glücklich zu stimmen, dich mit Schuldvorwürfen zu quälen, usw...usw..
Halte dich an alle o.g. Punkte, und du wirst GARANTIERT unglücklich sein :-)!

Liebesgrüße
Joanna
Ratet mal, wie ich zu diesem Text inspiriert wurde ;-)?
Gestern mit Noelle beim Essen: "Mamaaaaa.... ich hätte sooo gerne eine Villa mit Privatjet. Dann wäre ich sooo glücklich." *ggg*
Und was eine 12-Jährige begreift, das klappt bei dir schon lange ;-)!


Ach ja ;-): bevor jetzt jeder von Euch zig Menschen einfallen, die GENAUSO drauf sind *kicher*:
dieser Text ist FÜR DICH!
(wäre er für ne Freundin, dann würde SIE ihn jetzt lesen.)
Also ja nicht ausdrucken, entsprechende Stellen rot unterstreichen, und dem Mann zufällig auf den Schreibtisch legen ;-)!

Freitag, 18. Februar 2011

home made fast food

Ein schneller Mittags- oder Abendsnack schmeckt auf diesen Porzellan-Schälchen gleich nochmal so gut!
Meine Kinder fanden es jedenfalls "coooool".

Hier mein Kartoffelspalten-Rezept:
Neue Kartoffeln abwaschen+abtrocknen, ohne Schälen in Spalten schneiden.
Kräftig mit Salz+Paprika würzen, mit Öl beträufeln, alles vermischen und flach auf nem Blech ausbreiten.
Bei 220° ca. 20-25min. in den Ofen.
In der Zwischenzeit Quark+bisschen Sahne+kleine Zehe Knoblauch+frischen Kräutern+Salz+Pfeffer verrühren.

 


Also Mädels... ich muss sagen, wegen EUCH ist das Ganze mit Jil direkt mal doppelt so aufregend!
Ich find's soooo schön, wie Ihr mitfiebert und Euch mitfreut :-)!

Ach, ich würde Euch am liebsten ALLE am 3.3. einladen, und zu mir auf die Sofas quetschen und gemeinsam kreischen, jedesmal, wenn sie im Bild ist.


Nur noch 13 Tage :-)!
Liebesgrüße
Joanna

Donnerstag, 17. Februar 2011

aufgeräumt!


...und zwar mithilfe dieser Kunststoffbehälter, die vor einem Ladengeschäft mit dem Zettel "zu verschenken" standen.
Falls in Eurer Fußgängerzone keiner solche Boxen draußen stehen hat (und wenn, dann nicht zu Verschenken ;-) - dann finde ich diese Idee von Juliette (oder von einer anderen Bloggerin, die es bei einer anderen Bloggerin... ;-)) sehr schön!

Und wer mag, der kann sich Jil in einem Interview anschauen, und zwar HIER :-).

Liebesgrüße
Joanna

Dienstag, 15. Februar 2011

mein Papa

Manch einer wundert sich, dass ich Gott "meinen PAPA" nenne.

Nun ja... äh... WIE DENN SONST???

Klar ist Er auch mein Herr und mein Erlöser... aber vor allem eben mein Papa!


Jetzt stell dir vor... mein Mann kommt nach Hause.
Er öffnet die Tür... die Kinder liegen auf dem Boden im Eingangsbereich.
Sie sprechen mit leiser, monotoner, ernster Stimme:
"ehrwürdiger Vater. Wie wundervoll, dass du heimkommst. Bitte schau uns, deine Kinder, gnädig an. Wir glauben an dich. "

Weißt du, was mein Mann tun würde?
Er würde sie anschauen, wie wenn sie den Verstand verloren hätten, und mich dann entsetzt fragen: "WAS HAST DU MIT DEN KINDERN GEMACHT???" und dann:
"Kommt, Kids, hop hop, auf den Schoß, ich bin's doch, der Papa!!!"

Nein, vielmehr läuft das bei uns so ab:
Sobald sich nur der Schlüssel im Schloß abends umdreht, lassen meine Kids alles stehen und liegen - ich korrigiere: mein Kind. Jil und Noelle NICHT MEHR SO GANZ ;-) -  rennt so schnell er kann zur Tür, wirft sich meinem Mann um den Hals und schreit laut: PAPAAAAAAAAAAA!!!!!"
(man könnte fast meinen, der Retter persönlich stünde an der Türschwelle, und das Kind hat in meiner Gegenwart Quallen erlitten, bis er endlich erschienen ist, ha!)

Wenn man sich aber den Tonfall so mancher "Gebete" anhört, entspricht er eher dem Bild der zitternden Kinder, die nicht genau wissen, wie der Vater so drauf sein wird, wenn er heim kommt.

Siehst du, und da mein himmlischer Papa einfach IMMER völlig verzaubert, verknallt, verzückt, begeistert, fasziniert von mir ist - deswegen kann ich nur vor Freude schreiend mich in Seine Arme werfen!

Weil.. ich bin doch sein ganzer Stolz, sein Liebstes, sein Augapfel, seine Freude und sein Genuß, sein Schuckiputzi, sein wunderschönes, mächtiges, vollkommenes Kind!
Ihm ist es auch sowas von unwichtig, ob ich eben noch eine teure Vase habe fallen lassen, er will mich nur genießen!
(und für die Vase wurde schon übrigens gezahlt. Von Seinem Sohn. Ein für allemal für alle Vasen, die ich je kaputt gemacht habe oder machen werde.... wir verstehen uns ;-)?)

Es ist halt DOCH ein Unterschied, ob du GLAUBST, dass es Bill Gates gibt - oder ob er DEIN PAPA ist, ne?
Vor allem, wenn es um's Erbe geht *g*.
Dann darfst du nämlich auch OHNE TERMIN in sein Büro rennen, dich auf seinen Schoß setzen, und dich auf dem Chefsessel im Kreis drehen.
Und er findet's auch noch GUT, stell dir vor!


Dann haben wir das ja geklärt :-).
Liebesgrüße
Joanna
p.s. WAAAAAAAAAAH!!!! Da ist sie ja :-) - mit ihrem "Augen verdreh-ich-könnt-sie-sowas-von-fressen"-Blick :-).
Danke Christina für's Weitersagen ;-)!

Montag, 14. Februar 2011

meine Valentinstags-Küsschen...

 ... kommen für Euch aus dem Schnee :-)!

Ich zwinge meine Kinder zu ihrem Glück.
Ich weiß... manche von Euch werden jetzt denken: das grenzt an Körperverletzung, aber ich zwinge sie zum Sport.
FREIWILLIG würde Ben nämlich NIEMALS etwas tun, was ihn körperlich anstrengt.

Kaum ist er einen Tag auf dem Board, stellt er irgendwie DOCH fest, dass es irgendwie DOCH sehr viel Spaß macht.
Allerdings ist der Tag davor gepflastert mit vielen Tränen, Wutausbrüchen, Drohungen ("wenn du jetzt nicht auf's Board steigst, dann..."), und Bestechungen ("wenn du es schaffst, den ganzen Tag nicht zu meckern, dann...").

Zum Glück ist nur noch er der Meinung, dass er mit dem sich-im-Schnee-wälzen etwas erreicht ;-).
Der Rest protestiert gar nicht erst, fährt schicksalsergeben den Berg hoch, und grinst schon bei der ersten Abfahrt.
Noelle hat es sehr passend zusammengefasst: "oh Mama... tut gut, endlich wieder auf dem Board zu stehen."
Find ich auch :-). 

Allerdings könnt ich auf die blauen Flecken gern verzichten. Aua.
Und das trotz Protektoren :-(. 

Liebesgrüße
Joanna

Freitag, 11. Februar 2011

Suppe+Pfannkuchen

Wollt Ihr ein 10 Minuten - Suppenrezept?

3 Karotten 
1/2 Kopf Broccoli
Glasnudeln
Schweinefilet
Gemüsefond (ich nehme immer welches aus dem Glas)
frischer Koriander

Die Brühe zum Kochen bringen, Karotten schälen und in schmale Scheiben schneiden, Broccoli in kleine Röschen teilen, beides in der Brühe wenigen Minuten köcheln lassen (es muß am Schluss noch knackig sein!).
In der Zwischenzeit das Schweinefilet in ganz dünne Scheiden schneiden, zuerst die Glasnudeln, dann 3 Minuten später das Fleisch in der Brühe gar ziehen lassen.
Das Fleisch wird ganz zart, und die Suppe durch den Koriander sehr aromatisch.
(ich will eine Koriander-Farm anlegen, wo ganz viele Koriander-Eltern kleine Koriander-Kinder bekommen, und ich dann massenweise ernten kann!)

Und hier mein Pfannkuchen-Rezept:
1 Glas Milch+1 Glas Wasser+1 Ei vermischen+ so viel Mehl löffelweise dazugeben, dass es am Schluß eine Konsistenz hat wie "dicke Schlagsahne" (die Mengenangaben sind an Genauigkeit kaum zu übertreffen.)

Für den Vanillequark:
250 g Sahnequark mit 3 Päckchen Vanilinzucker (und nem Schuß Vanillesirup, wer welchen da hat... von der Vanillemilch ;-)) mit dem Mixer vermischen, Ananas oder Mango ganz klein würfeln und untermischen, Pfannkuchen füllen, zum Schluss mit Kokosnuss-Raspeln bestreuen.

Wer keine Möglichkeit hat, bei sich um die Ecke den Sirup zu besorgen, für den habe ich ihn in meinem A-Shop eingestellt.

Ich liebe auch den Kokosnuss-Sirup: so lecker für eine pina-colada ohne Alkohol!
Einfach Ananassaft mit nem Schuss Sirup versehen+mit Eiswürfeln auffüllen+vor den Fernseher abends am 3.3. setzen ;-).

Au maaaaan... es sind nur noch DREI Wochen!
Jetzt bin ich doch ein bisschen aufgeregt *KREISCH*!

Liebesgrüße
Joanna

Donnerstag, 10. Februar 2011

Mir ist ein Licht aufgegangen....

Manchmal würde man sich bei einem Einkauf spontan ein neues Sofa auf den Rücken schnallen - wären da die eingeschränkten finanziellen Ressourcen nicht.
Und kaum hat man eine Nacht zwanzig Nächte darüber geschlafen... denkt man... ach ja... soooo dolle war das Sofa nun auch wieder nicht... (man darf es aber nie NIEMALS in der Gegenwart des Mannes gestehen. Sonst muß man sich bei nächstem shopping-Anfall diese nervigen Kommentare... Ihr wißt schon).

Nicht so bei dieser Bourgie-Lampe.
Die wünsch ich mir nun zu jedem Geburtstag/Weihnachten/Tag des Baumes seit ungefähr 3 Jahren!
Und jedesmal, wenn ich sie in der Lobby eines Hotels sah, war ich schwer versucht, sie mir unter den Mantel zu stopfen, und mit nem Pokerface herauszulaufen.
(Einzig das Bild meiner Kinder, die mich dann im Knast besuchen müssten, konnte mich davon abhalten...)

Das Warten hat sich gelohnt, sie ist nun da.
Schlicht.
Schön.
Filigran.
Hach.

Ich spar dann mal auf eine zweite...
Liebesgrüße
Joanna (und falls Euer Herz auch sofort höher schlägt bei dem Anblick: ich habe sie zum A-shop hinzugefügt :-)
 

Mittwoch, 9. Februar 2011

all in camel

Noelle hat so richtig Spaß daran, sorgfältig Farben auszusuchen, Accessoires zu mixen, und ungewöhnliche Outfits zusammenzustellen.
Und wenn man ihr dann ein Kompliment macht, sagt sie stets in einem sehr ernsten Tonfall: "danke."
Das ist so süß!

Allerdings habe ich heute morgen mein Veto eingelegt, als sie mit einer venezianischen Federn-Augen-Maske in blau/grün (vom Flohmarkt) auf dem Kopf zur Schule gehen wollte... ähem.
Oder ich bin zu fantasielos ;-).
Liebesgrüße
Joanna


Dienstag, 8. Februar 2011

kein Problem!


Das Problem ist nicht das Problem.
(Merksatz der Woche *g*).

Alles im Leben ist relativ.
Hat schon Einstein behauptet ;-).

5 Flaschen im Keller sind relativ wenig.
Aber 5 Flaschen im Vorstand einer Firma sind relativ viel, he, he.

Die Größe deines Problems steht immer zur Relation zu deiner Persönlichkeit.

Für manch einen ist es schon ein Problem, wenn etwas nicht so läuft, wie er sich das so vorgestellt hat. Er hat ein Problem damit, wie das Kind sich benimmt, was der Mann alles NICHT zum Geburtstag vorbereitet hat, wenn der Urlaub NICHT die Sonnenuntergangstimmung bietet, die man sich so VORGESTELLT HAT (oh ja. glaubt mir... ich WEISS, wovon ich rede. Ich kannte mal eine, die Freundin einer Freundin quasi... deren Schwiegermutter des Cousins väterlicherseits - also bei DER war es so.)

Und für den anderen Menschen ist es kein Problem, wenn er alles verliert, und mal ganz von vorne anfangen muß.

Wie kann das sein?

Ein Problem ist immer so groß, wie es der, der es hat, sieht.
Also relativ.

Die Größe des Problems wird immer an der Größe deiner Persönlichkeit gemessen.
Wenn du schon bei der kleinsten Veränderung deiner Umstände zusammenbrichst... äh... na ja.
Dann gibt's bei dir noch "Entwicklungs-Potenzial" ;-).

Also ist die entscheidende Frage: wie groß ist dein Innerstes?
Wie groß ist dein "spirit"?
Wie groß ist dein Gott, von dem du sagst, Er lebt in dir?

Wenn der Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, in dir lebt, und du Ihn aus vollster Überzeugung deinen PAPA nennen kannst, dann gibt es KEIN - ich wiederhole: KEIN Problem, das du nicht mit Triumph überwinden, und am Ende als Sieger hervorgehen wirst!

Weil... stell einfach immer das Problem in Relation mit Gott = alles klar?

DU hast nun ab sofort SEINE Möglichkeiten.
Du hast Seine gesamte Power zur Verfügung, Seine Sicht ("äh... ich sehe aber nix!" Macht nichts. Dann mußt du es auch nicht.) der Dinge.
Und Seine Sicht ist IMMER absolut souverän.
Locker.
Entspannt.
Vollmächtig.

ALSO IST ES AUCH DEINE.

Egal, ob du das bereits FÜHLEN, oder SPÜREN, oder SEHEN kannst.
Das mußt du noch gar nicht, es reicht, wenn du es glaubst.
Es reicht vollkommen, wenn du mir glaubst.
Glauben heißt Vertrauen, und das kannst du blind.

Und weißt du warum?
Weil du dir Seiner Liebe zu dir sicher bist.
Genauso, wie du sicher sein kannst, dass ich dich liebe :-).


Du glaubst, dass du es bestens schaffst.
Du glaubst, dass du völlig richtig bist, da, wo du gerade bist.
Du glaubst, dass du zu 100% geführt bist.
Du glaubst, dass das Beste noch kommt.
Du glaubst, dass alles, was dein Papa für dich hat, all deine Träume und Wünsche BEI WEITEM übertrifft, weil es so hammer ist.

You don't have to feel like a waste of space
You're original, cannot be replaced
If you only knew what the future holds
After a hurricane comes a rainbow

Maybe you're reason why all the doors are closed

So you could open one that leads you to the perfect road

Like a lightning bolt, your heart will blow
And when it's time, you'll know.
(Katy Perry/firework lyrics)


I love this song!
And I love YOU crazy!
Joanna