Donnerstag, 21. Mai 2015

Über Kalifornier, Gratis-Abendessen und schönste Zehensandalen.




Man kann sagen, was man will: 
an Kontaktfreudigkeit und Freundlichkeit sind die Kalifornier kaum zu überbieten.


Wo sonst würde mir die Spanierin an der Tankstellenkasse seelenruhig ihre Familiengeschichte erzählen, sich meine Meinung dazu anhören, mit Tränen in den Augen bedanken und mich noch schnell drücken - die wachsende Schlange der Menschen hinter mir vollkommen ignorierend, die alle geduldig warten, ohne auch nur einmal genervt zu seufzen oder sich zu beschweren?

Wo sonst würde ich - mit einem großen Starbucksbecher und einer amerikanischen Vogue bewaffnet - mich auf eine stundenlange Wartezeit aufgrund der Flugzeugverspätung meines Mannes einstellen, und keine einzige Seite lesen können, weil ich mich mit einem älteren asiatischen Gentleman 2 Stunden lang über die kulturellen Unterschiede zwischen Ost und West angeregt austausche - eine Unterhaltung, die übrigens aufgrund eines einfachen "Hi!" entstanden ist?

Wo sonst würde ich bei einem Abendspaziergang spontan auf ein Fischerboot eingeladen werden, freundlich dazu ermutigt, meine Scheu vor den zappelnden fangfrischen Krabben zu überwinden, mir die schönsten herauszusuchen, und mit freundlichen Grüßen und einem Gratis-Abendessen (samt Rezept und genauen Zubereitungstipps, da ich noch nie zuvor welche gemacht habe) nach Hause entlassen?

Wir hatten jedenfalls auf dem Boot den größten Spaß und die Krebse waren eins der köstlichsten Gerichte überhaupt - und das alles völlig unerwartet und unverdient!























Ich habe heute meine neuen Schuhe spazieren geführt, die in einem Paket aus Deutschland angekommen sind: 
die Zehensandalen sind butterweich, schneiden kein bisschen ein (wie bei manchen anderen Modellen, die sehr am großen Zeh scheuern), und passen mit ihrer dezenten Metallic-Optik zu jedem Outfit.

Genauso universell einsetzbar sind die vergoldeten und versilberten Armbänder von Sence Kopenhagen - in einem matten Finish wirken sie sehr hochwertig und schlicht.
Übrigens: diese sind perfekt in der Größe verstellbar und passen sowohl großen wie auch ganz schmalen Handgelenken!
Ich trage sie am liebsten beide zusammen oder etwas dazu - ihr könnt aber auch jeweils nur eins zur farbgleichen Uhr kombinieren.













Mit den Menschen in Kontakt zu kommen, ist übrigens total einfach:
ich werde überall als erstes gefragt, woher mein Akzent stammt.
Auf meine Antwort hin fällt beinahe JEDEM etwas zu Deutschland ein: entweder, die Tante väterlicherseits stammt aus Deutschland, oder man fährt seit Jahren einen BMW, oder besitzt einen deutschen Schäferhund.

Ich war einmal so über den Monolog des Kassierers amüsiert (der mir ganze 5 Minuten lang sämtliche BMW-Modelle aufzählte, die er jemals besessen hat, und von denen mir kein einziger etwas sagte), dass ich spontan antwortete:
"Yes, I know that it's an awesome car, right?
 Actually - it's my family, who owns the Company."

(Übersetzt in etwa: "Klar sind die Autos toll - die Firma gehört ja auch meiner Familie!")
;)



Bezugsquellen:
Zehensandalen von Ilse Jacobsen: HIER (ich trage sie in Rosa metallic, gibt es auch in Gold und Kupfer)
Armband von Sence Kopenhagen: HIER

Alles von Inside Living

Mein Kleid ist von See by Chloe, ein ähnliches Modell gibt es auch von TommyH. und Benetton.





Liebesgrüße
Joanna

p.s. Ich habe schon oft den Einwurf gehört, die Amerikaner seien zwar freundlich, dafür aber oberflächlich.
Das mag vielleicht in einigen Fällen tatsächlich zutreffen, aber ich finde:
lieber oberflächlich freundlich als tiefgründig unfreundlich!



Mittwoch, 20. Mai 2015

No make-up, please! - meine Beauty-Lieblinge in Kalifornien.




Seit Wochen benutze ich kaum noch dekorative Kosmetik, denn:
groß Make-up auflegen ist hier nicht!
Zum entspannten Bikini-Look an der kalifornischen Küste in Santa Cruz passt kein dunkler Lippenstift und keine Smokey Eyes.

Dafür braucht die Haut durch die ständige Sonnenstrahlung und den starken Wind besonders viel Zuwendung und Pflege - am besten natürlich in Form von hochwertiger Naturkosmetik.

Diese zu bekommen, ist in Kalifornien ganz einfach:
es gibt sie in vielen Supermärkten in einer riesigen Auswahl, den schönsten Verpackungen und unterschiedlichsten Anwendungsgebieten - ich bin vom Überangebot meist leicht überfordert ;).


Jil und ich haben für euch eine kleine Auswahl zusammengestellt, die wir hier vor Ort bei Whole Foods und in der Kosmetikabteilung der Shopping Mall eingekauft haben - ein paar Produkte hatte ich von daheim mitgenommen.
Das Beste daran: alles könnt ihr auch zuhause ganz einfach online nachbestellen.

Dazu gibt es ein paar Bilder von einem wolkigen Vormittag, dann ist das Licht ganz sanft und färbt alles im zarten Grau, ich mag es sehr!
Und obendrauf einige Fotos von mir - diesmal ganz ohne Make-up ;).



1. Burt's Bees.

Das Label ist in den USA allgegenwärtig wie Nivea bei uns, und eine echte Erfolgsstory:
der leidenschaftliche Bienenzüchter Burt Shavitz und die Künstlerin Roxanne gründen vor mehr als 25 Jahren gemeinsam ein Unternehmen, in dem sie von Anfang an ganz bewusst natürliche Inhaltsstoffe einsetzen.
Heute gibt es die Produkte in einer großen Vielfalt überall zu kaufen - sie haben aufgrund des Bienenwachses meist eine festere Konsistenz und pflegen sehr gut, zudem sind sie hervorragend im Preis-Leistungsverhältnis.

Wir haben 2 Sorten Handcreme besorgt, damit sich jeder aus den Töpfen nach Wunsch bedienen kann - diese ist ideal für alle, die eine reichhaltige Handpflege brauchen.

Außerdem kauften wir die süßen Lipbalms in verschiedenen Geschmacksrichtungen, und 2 Sorten mit sanfter Farbe - die beiden letzten sind perfekt für den unaufgeregten Sommerlook.

Mein persönlicher Favorit ist die Pflege für die Nägel - leicht einmassiert verhindert sie das Austrocknen der zarten Nagelhäute, was oft unschön aussieht.





















2. John Masters.

Auch diese Pflegeprodukte sind in den USA viel einfacher zu bekommen als bei uns:
da ich schon länger die Haarpflege von diesem Label benutze, habe ich diesmal diesmal ein Facewash mit Rosenöl und eine Sonnenmilch für das Gesicht ausprobiert.

Alle Produkte von John Masters werden aus sehr hochwertigen pflanzlichen Wirkstoffen, wie z.B. kaltgepressten Pflanzenextrakten sowie ätherischen Ölen, die allesamt aus zertifiziert organischem oder kontrolliert biologischem Anbau stammen, hergestellt - ganz ohne chemische Zusätze, etc.

An der Augenpartie tupfe ich das kühlende Gel von John Masters auf - das tut an warmen Sonnentagen so gut!


Übrigens: 
wenn ich im Meer schwimmen gehe, und die nassen Haare danach zum Dutt drehe, bekomme ich nach dem Trocknen ganz natürliche Beachwaves!
Habt ihr gerade keinen Ozean in der Nähe, könnt ihr für denselben Look das Beachvwaes-Seasaltspray einsetzen - das gibt es nämlich von J.Masters auch.



























3. Aftersun + Bodylotion.

Diese beiden Produkte habe ich aus Deutschland mitgebracht:
Die "nach der Sonne" - after sun-Pflege von Dr. Hauschka sorgt für langanhaltende Bräune und kommt ebenfalls ausschließlich mit natürlichen Inhaltsstoffen aus.
(Lasst euch nicht durch den anfänglichen Duft verwirren, der verfliegt eine Minute nach dem Auftragen, wie bei allen Dr. Hauschka-Produkten).

Um die Bräune tatsächlich lange anhalten zu lassen hilft allerdings nur eins:
cremen, cremen, cremen.
Am liebsten aus dem Pumpspender von LaBruket und mit zartem Rosenduft!



 














In Sachen Beauty gibt es weitere Details, die uns in Kalifornien besonders aufgefallen sind:

- die Amerikaner lieben intensiv duftende Pflegeprodukte - vor allem Kokos und ähnlich süße Lebensmittelaromen wie z.B. Kaugummi sind sehr beliebt und in großer Auswahl vorhanden, 

- die Kalifornier sind absolut verrückt mach Bodylotions:
Noelle erzählte, dass in ihrer Schule die Mädchen stets eine Flasche davon in ihrer Tasche dabeihatten, und bei jeder Gelegenheit fleißig gecremt wurde.

- Insgesamt ist das Bewusstsein für Naturkosmetik hier weit verbreiteter und viel beliebter als in Deutschland.
So haben auch kleine Orten oft ihre eigene "local" Bio-Pflegelinie, die man nur vor Ort bekommen kann.
Und diese ist qualitativ oft wirklich sehr gut!


Und so langsam werden auch ich Kokosduft-süchtig.
Zumindest habe ich bereits eine Sprayflasche voll Kokosnuß-Sonnenspray aufgebraucht und trinke täglich Kokosnuß-Wasser.
Bin nicht sicher, ob das gilt ;).



Bezugsquellen in Deutschland:

Burt's Bees - Produkte in großer Auswahl: Green Glam

Handcremes: HIER und HIER
Lippenpflege: HIER
Nagelhaut-Creme: HIER


John Masters - Produkte: Green Glam

Sonnenmilch für's Gesicht: HIER
Augengel: HIER
Face wash: HIER
Beachwaves-Spray: HIER

Bodylotion von LaBruket: HIER
After sun von Dr. Hauschka: HIER


Liebesgrüße
Joanna

P.s. Eine Neuentdeckung in Sachen Make-up habe ich hier allerdings gemacht - davon muss ich euch unbedingt ein anderes mal berichten!



Sonntag, 17. Mai 2015

Bikini-love in black&white.





Auch in Deutschland steht der Sommer in den Startlöchern, und genau aus diesem Grund muss man jetzt schon nach Bikinis schauen - die wirklich schönen sind nämlich schneller ausverkauft, als man "Kalifornien" buchstabieren kann.


Ich persönlich greife immer wieder zu Bikinis in klassischen Farben, und das aus folgenden Gründen:

- Schwarz, Weiß und Marineblau sind nie out, passen den meisten Hauttypen (Faustregel: wer gerne schwarz trägt, wird sich auch im schwarzen Bikini wohlfühlen) - aus diesem Grund kann man seine eigenen Fotos noch Jahre später guten Gewissens anschauen ;),

- ist die Farbe zurückhaltend, kommt ein besonders ausgefallener Schnitt und kleine, süße Details wie Borten oder Schleifen besser zur Geltung,

- und schließlich: so ein Bikini sieht auch unter einer weißen Bluse hübsch aus und lässt sich problemlos unter allen Outfits kombinieren.


Leider wurde ich dieses Jahr noch nicht fündig - bei der Ausreise nach Kalifornien gab es in Deutschland noch nicht viel, und hier angekommen musste ich feststellen, dass fast alle Größen in den Läden ausverkauft sind :(.

Meinen schwarzen Bikini habe ich vor längerer Zeit in Frankreich gekauft, dieser ist nach wie vor großartig, der weiße kommt von Agent Provocateur.
Leider muss ich zugeben, dass - trotz des hohen Preises - die Qualität nicht besonders gut ist - aber immerhin passt er farblich gut zum Board ;).





































Ich habe die schönsten Modelle mit klassischen Farben und Mustern herausgesucht - je nach Figur und vor allem Körbchengröße müsst ihr euch für eine andere Form entscheiden.
Ihr wisst sicher selbst, ob ihr mit einem einfachen Triangelschnitt glücklich werdet, oder mehr Halt durch Bügel im Oberteil braucht.


Ich mag im Moment ganz besonders Formen, die an die 50er Jahre erinnern: ein bisschen Hollywood-Glam, ein bisschen Diva.
Hochgeschnittene Höschen, schön aufwendig geformte Oberteile, Farben wie Weiß, Dunkelblau und Schwarz.











1. Agent Provocateur (Top + Bottom)
4. Agent Provocateur (Top+Bottom)







Bei allen oberen Modellen könnt ihr das Oberteil und den Slip extra bestellen, und so die für euch perfekte Größe leichter finden.

1. Particia Pepe (Top + Bottom)
2. Reiss (Top + Bottom)
3. Seafolly (Top + Bottom) - es gibt zusätzlich ein anderes, süßes Höschen HIER.
4. Reiss (Top + Bottom)
5. Kiwi Saint Tropez (Top + Bottom)
6. Watercult (Top + Bottom)
7. Beth Richards Amber (Top + Bottom)
8. Seafolly (Top + Bottom)










1. Tommy Hilfiger
2. Tommy Hilfiger
3. Tommy Hilfiger (oder in weiß)
4. Bogner
5. Tommy Hilfiger
6. Tommy Hilfiger








Habt ihr schon einen Lieblingsbikini für diese Saison gefunden?


Liebesgrüße
Joanna