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Samstag, 3. Dezember 2016

Dezember-Weekend: Liebesbotschaft-Sweater und der schönste Weihnachtsbaum.



Heute früh waren die Dächer der Stadt mit einer weißen Frostschicht überzogen und sahen aus wie mit Puderzucker bestreut, und das ist genau der richtige Anlass, um euch gleich zwei Neuigkeiten zu zeigen.












1. Im Hause Liebesbotschaft gab es diese Woche eine Premiere:
wir haben einen Tannenbaum online bestellt!

Wir legten einen Wunschtermin und die Größe des Baumes fest und bekamen ein langes, schmales Paket geliefert - das Auspacken hat keine 5 Minuten gedauert.
Als der Baum aus seinem Netz befreit und in den Christbaumständer gestellt wurde, sagten alle beinahe gleichzeitig:
"Wie gemalt."
Denn wie ich ihn drehe und wende - es ist tatsächlich der schönste Tannenbaum, den wir jemals hatten, und so wunderschön dicht, rund und formschön gewachsen, dass beinahe der Eindruck entstehe, er sei nicht echt.












Das ist er aber - sein Duft erfüllt das Loft und die einzige Herausforderung besteht aus der Möglichkeit: schmücken oder nicht?
Auch, wenn der Großteil der Instagram-Community der Meinung war, dass er ohne Schmuck am allerschönsten sei, probierten wir es gestern Abend mit sehr minimalistischer Variante: 
Lichterkette und ein paar weiße Kugeln.

Ich könnte aber auch den Baum ungeschmückt lassen, und 2-3 Bäume dazustellen - an Platz mangelt es hier nicht.
Dann noch vielleicht ein Rehkitz.
Oder Ochs und Esel und... WO KRIEGE ICH JETZT AUF DIE SCHNELLE EIN BABY HER?!

Der Baum ist zwar relativ früh im Dezember angekommen, dafür allerdings so frisch, wie nur möglich, denn geschlagen wurde er direkt vor dem Versand auf dem Tannenhof Oberweilbach.
Der Hof ist ein modernes Familienunternehmen, welches sich seit 30 Jahren auf den Anbau von Christbaumkulturen spezialisiert hat - und Bayerntanne.de der dazugehörige Online-Shop.

Ich wollte den Online-Versand unbedingt testen, denn alle Bayerntannen sind ausschließlich Nordmanntannen der Premium-Qualität und kommen direkt vom Erzeuger. 
Die Logistik ohne lange Transportwege und ohne unnötige Zwischenlagerung garantiert maximale Frische. 
Zudem ist der Tannenhof Oberweilbach seit 2015 zertifiziert für umweltbewussten Anbau und nachhaltige Produktion. 

Meine Angst, dass der Baum nicht schöne werden würde, war nicht nur unbegründet, sondern löste sich in heller Begeisterung auf - alles, was den Tannenbaumkauf stressig macht, fiel weg (umständlicher Transport, Zeitdruck), und ich bekam den perfektesten Baum aller Zeiten ins Loft.
Dass er verantwortungsvoll produziert wurde, und so frisch wie nur möglich geliefert, sind weitere Pluspunkte.
Die Preise variieren je nach Größe zwischen 25,- und 40,-€.










2. Außerdem freue ich mich riesig, euch das neueste Kleidungsstück der Liebesbotschaft-Kollektion zeigen zu dürfen:
der Sweater in hellem Grau wurde von der Künstlerin Kerstin Teetz wunderschön kalligraphiert!
Wir haben in diesmal in vielen Größen herstellen lassen - denn auch oversize getragen sitzt er wunderbar lässig und gemütlich.

Der "Love rules"-Schriftzug passt nicht nur hervorragend in die Weihnachtszeit, sondern auch das ganze Jahr über ;).
Gestern trug ich das Sweatshirt mit einer Lederhose und Overknees - demnächst werde ich euch eine Styling-Kombi mit einem Rock zeigen.








Den Liebesbotschaft-Sweater bekommt ihr bei DeinLieblingsladen.
Den Christbaum bekommt ihr bei Bayerntanne.de*






*Danke an den Tannenhof Oberweilbach für die wunderbare Tanne und die Zusammenarbeit!

Liebesgrüße
Joanna












Donnerstag, 1. Dezember 2016

Bye Bye November - Hello Dezember!




Der November war bunt-grau und glitzernd, voll mit Adventsvorbereitungen (und das erste mal hatte ich einen ganzen Monat lang kein Rezept veröffentlicht - ich schwöre, wir haben gegessen! Jede Menge sogar!)
Allerdings habe ich einige andere Dinge gepostet, wie zum Beispiel...


- ein Loblied auf Cognac, eine meiner liebsten Fashion-Farben, 2 Spitzenkleider (in Schwarz und Dunkelblau) und ein schlichtes, aber wunderschönes Strickkleid,


- ein paar Adventskalender: einen mit Postern, einen mit Gewürzen, einen mit Beauty-Inhalt und einen selbstgemachten in Gold-Weiß,


- ich dekorierte das Loft weihnachtlich (HIER und HIER), füllte die Nikolaus-Stiefel der Mädchen, und schrieb den 2. Teil vom "Umgang mit Problemen".
Und einen Text über Hundeerziehung - obwohl ich noch nicht mal einen Hund besitze!
Außerdem erzählte ich euch, woran ich alles glaube - und weshalb das Sebastian Kneipp auch gefallen hätte ;),


- und zuletzt das Wichtigste:
der 1. Liebesbotschaft-Kalender kam heraus - und wurde nicht nur in die deutschsprachigen Länder, sondern auch überall sonst verschickt.
Ich freue mich sehr darüber, dass er so gut angekommen ist!
Ihr könnt noch einige wenige im Liebesbotschaft-Shop bekommen. 




















Gestern stellte ich eine Art Redaktionsplan für den Dezember auf (das mache ich sonst so gut wie nie!) und - lasst es mich folgendermaßen ausdrücken:
"besinnlich" wäre exakt der falsche Begriff für die bevorstehenden Wochen.

Wer mich bereits etwas kennt, kann meine Reaktion darauf bereits erahnen:
ich entschied mich an Ort und Stelle, diesem straffen Zeitplan und den Bergen von Arbeit keine so große Beachtung zu schenken, und das Ganze ganz bewusst zu entschleunigen.

Wie das allerdings ganz praktisch funktionieren soll, davon habe ich nicht nicht den leisesten Schimmer - außer meine persönliche Work-Balance-Strategie einzusetzen.
Ich will in diesem Dezember nämlich noch allerlei Schönes und weihnachtlich-blogtechnisch-nicht Sinnvolles tun.
Ins Kino und ins Planetarium gehen, irgendsowas, Carpe Diem, baby.

Und in die Therme, nachdem gestern dieser Diva-Badeanzug angekommen ist und sensationell schön aussieht (falls ihr einen sucht: der Preis ist unschlagbar, und es gibt ihn auch noch in anderen Farben und für größere Oberweiten).
Noch ein Tipp: man sollte lieber die größere Größe bestellen, der Badeanzug fällt etwas kleiner aus.

Außerdem überlege ich - fast schon traditionsmäßig - die Kinder ins Auto zu packen, mit ihnen für ein Wochenende an die Ostsee zu fahren, und mit jeder Menge polnischem Homemade Food zurück zu kommen.


Falls ihr NICHT im Planetarium der an der Ostsee seid, könnt ihr auf dem Blog demnächst die Westwing-Homestory, die vor einigen Wochen hier gedreht wurde, anschauen.
Und noch ganz viel anderes, dass ich noch nicht verraten werde - aber schön wird es, das verspreche ich!

Ich freue mich auf den Dezember mit euch!


Liebesgrüße
Joanna



Mittwoch, 30. November 2016

Beauty-Lieblinge im November: Ideen für den Nikolaus-Stiefel.




Ich habe um mich herum ein großartiges Team aus begeisterungsfähigen, humorvollen und blitzgescheiten Mädels - manche davon sind meine eigenen Töchter, die anderen werden genau so behandelt: wir lieben uns alle wie verrückt!
Innerhalb kürzester Zeit tauchen auch die Freunde meiner Kinder in meinen "Flow", und dann fühlt es sich absolut natürlich an, dass sie da sind - oft tage- oder wochenlang.

By the way: ich wünsche einem jeden jungenMenschen eine Vertrauensperson außerhalb der eigenen Familie, die sie liebt und supportet - ich darf nämlich jederzeit Dinge sagen, die sie niemals von den eigenen Eltern annehmen würden! Aber wenn Joanna das sagt ;)...


In diesem Monat habe ich meinen Mädels die Beauty-Auswahl überlassen - sie durften sich den Inhalt ihres Nikolaus-Stiefels selbst aussuchen.
Alle 3 sind die größten Befürworter von Naturkosmetik überhaupt und ich wusste genau, welche riesige Freude ich ihnen damit machen werde. 
Charlotte: "Joanna, this is like: living THE dream."




Den schönsten Inhalt verrate ich euch schon vorab:
die stylishen, praktischen und sich gut anfühlenden Wasserflaschen von bkr aus Glas, die in den USA Kultstatus bei Promis und Models besitzen und in Lifestyle-Magazinen wie ein Couture-Accessoire beschrieben werden.
Es gibt sie in vielen Farben, die von den Laufstegtrends inspiriert sind - zusätzlich kommen jede Saison Limited Editions heraus.
Mit den Flaschen verfolgen die Gründerinnen des Labels aus LA die "8 Gläser Wasser am Tag" - Mission, denn Durst ist bereits ein Zeichen der Dehydrierung.
Ist der Körper nur 2% dehydriert, wird es bereits an der Hautstruktur sichtbar: 
die Haut ist nicht mehr so elastisch und frisch, Fältchen werden tiefer, usw.
Deshalb ist Wasser trinken das Allerwichtigste bei Hautpflege.








Jil.
Jil hat uns in diesem Jahr so oft besucht, wie noch nie zuvor und könnte höchstwahrscheinlich die Strecke Berlin-Nürnberg mit verbundenen Augen fahren: 
sie machte ihre Yoga-Übungen vor den Loftfenstern, räumte als erstes die Küchenschubladen auf und kochte für uns alle die leckersten Mittagsgerichte.
Außerdem brachte sie uns Erstaunliches über Selbstbräuner und Schlupfwespen bei (#LifehacksSpezial) und inspirierte mich ganz oft mit einem einzigen Satz, den sie nebenbei fallen lies (wie z.B. "Mama, du musst Unkraut jäten.") gleich zu einem ganzen Post.
Im kommenden Jahr wird sie aktiver bei Liebesbotschaft teilhaben, und darauf können wir uns alle sehr freuen!





Jils Wunschliste:


1. bkr Flasche.
In der brandneuen Spike Tutu-Louboutin-like Editon.

2.  Skin Saviour Body Öl von Evolve
Jil ist ein absoluter Öle-Fan, und somit war klar, das eins der besten auf ihrer Wunschliste landen wird: das Öl von Evolve (eine Mischung aus Hagebuttenkern- und Mandarinenöl) ist so gut, dass es sogar Schwangerschaftsstreifen und Narben mildert, die Haut regeneriert und strafft.

3. Mini Konjac Sponge mit rosa Tonerde.
Das Schwämmchen ist perfekt für übersensible und sehr reizbare Haut: das rosa ist eine Mischung aus rotem und weißem Ton, und besonders sanft.

4. Gesichtsbürste mit Ziegenhaar.
Die Bürste wird nur im trockenem Zustand als Peeling verwenden - die Haut ist danach rosig frisch und samtweich.

5. Nagellack von OZN
Die Lacke von OZN sind vegan, trocknen schnell und decken super - sie werden in Deutschland produziert und es gibt sie in sehr vielen Farben.








Noelle.
Noelle unterstützte mich nicht nur sehr tatkräftig beim Bloggen (beinahe alle Fashion-Fotos stammen von ihr), sondern auch im Versand der Liebesbotschaft-Kalender - das tat sie mit einer großen Hingabe und Liebe zum Detail.
Dass sie sich jederzeit aus meinem Kleiderschrank bedient (Wardrobe-sharing mag im Hause Liebesbotschaft zwar praktisch sein, da alle dieselbe Größe tragen, aber genau betrachtet ist es sehr einseitig, weil immer nur ICH share.) und mich ihre Musik nicht hören lässt, macht sie durch den grenzenlosen Genuss wett, den wir erleben, wenn wir gemeinsam Zeit verbringen:
Noelle kann genau so in den Augenblick eintauchen, wie ich.






Noelles Wunschliste:


1. bkr Trinkflasche
Mit Metallic-Herz ;).

2. Luxsit-Pflege (Pickel-Gel und Creme).
Diese Serie ist seit vielen Monaten Noelles Favorit, weil sie entzündungshemmend und ausgleichend ist - die beste Lösung gegen Hautunreiheiten und Pickelchen ganz ohne scharfe Chemie.

3. Evolve Hand- und Bodylotion.
Der leckerste Citrusduft, Shea Butter und Aloe Vera - selbst bei empfindlicher Haut perfekt.

4. Mini Konjac Sponge mit rosa Tonerde.
Das Schwämmchen ist perfekt für übersensible und sehr reizbare Haut: das rosa ist eine Mischung aus rotem und weißem Ton, und besonders sanft.

5. Nagellack von OZN
Wie bei Jil, nur in weihnachtlichen Glitzer!


6. Mini Konjac Sponge mit grüner Tonerde.
Diese Farbe und Zusammensetzung passt am besten zur Mischhaut mit fettiger T-Zone - green Clay wird in feinsten Spas verwendet.









Charlotte.
Charlotte macht... Moooment, was tut sie eigentlich außer unsere Bolognese-Vorräte aufessen und den Esstisch an den Wochenenden mit ihren Büchern belegen?!
Na gut, sie lockert sämtliche Partyrunden im Loft mit medizinischen Fachwissen enorm auf (#dasWunderdesImmunsystems), und absolut keiner freut sich so enthusiastisch und aufrichtig, mich zu sehen und von mir beschenkt und geliebt zu werden, wie sie.
Und auch wenn das nicht so glamourös klingt: sie ist einer der fleißigsten und diszipliniertesten Personen, die ich jemals kennengelernt habe (und das ist nur schön und angenehm und energizing!) - am liebsten würde ich sie auf der Stelle für Liebesbotschaft arbeiten lassen.
Aber sie musste ja Arzt werden, doof, das!







Charlottes Wunschliste beinhaltete übrigens nicht nur Green Glam-Produkte, sondern auch gleich eine Rolex und Bentley-Bestellung ("Falls die sich bei dir melden, und du mich nicht auf die Schnelle erreichst.")
#Lifestylesoftherichandfamous quasi.



1. bkr Trinkflasche
Mit Metallic-Herz in Kupfer.


2. Intelligent Nutrients Shampoo
Das Shampoo mit dem leckeren Zitronen- und Bergamottenduft spendet Feuchtigkeit und schützt anspruchsvolles Haar: purer, natürlicher Luxus.

3. Intelligent Nutrients Conditioner 
Passende Pflege zum obenbeschriebenen Shampoo - man kann ihn auch nur 1/Woche als Aufbaukur einsetzen.

4. SOS MADARA Feuchtigkeitsserum
Madara hat eine der besten und wirksamsten Gesichtspflege-Serien überhaupt - ich kannte das Label vor allem dank tollen Körperölen.
Bei trockener Haut könnt ihr das Serum unter eure Tagescreme auftragen - ideal bei gestresster und dehydrierter Haut.
Das Serum beinhaltet neben natürlichen Ölen auch Hyaluronsäure.

5. Mini Konjac Sponge mit roter Tonerde.
Das Schwämmchen ist ideal für trockene und empfindliche Haut, die rote Tonerde hat einen hohen Anteil an Eisenoxid und löst besonders gut abgestorbene Hautzellen.


6. 4. Nagellack von OZN
Siehe Noelle ;).










Heute früh erwarte auch mich eine schöne Nikolaus-Überraschung:
die schwarze Spiked Jet-Flasche ist nun mein!
Jetzt brauche ich nur noch die passenden Louboutins.


Ben dagegen ist momentan in einer Phase, in der Körperpflege... nun, auf der Prioritätenskala ganz weit unten steht :(.
Seufz.
(Eltern von vielen Teenagerjungs werden mich verstehen.)







Und zum Schluss:
ab morgen startet ein fantastischer Adventskalender bei Green Glam!


Den Liebesbotschaft-Kalender bekommt ihr HIER.

Liebesgrüße
Joanna




Dienstag, 29. November 2016

November mit Kneipp: Was glaubst du?



Viele von euch befinden sich bereits inmitten vom Weihnachtstrubel - die Liste der Dinge, die vor dem 24. Dezember erledigt gehören, ist oft endlos (ganz besonders, wenn man ein paar Kinder und andere familiäre Verpflichtungen hat - das kann richtig ausufern!).


Und weil Sebastian Kneipp bereits vor 150 Jahren erkannt hat, dass innere Balance ein immens wichtiger Baustein zum dauerhaften Gesundbleiben ist, ohne den selbst die ausgewogenste Ernährung und die effektivsten Sportübungen nicht vollständig ausreichen, möchte ich heute etwas ausführlicher darüber schreiben (HIER habe ich bereits über meine Zeitplanung geschrieben - oder was ich mir darunter vorstelle ;)).

Kneipp selbst nannte es (Lebens)Ordnung und meinte damit die Harmonie aller Dinge, vor allem der 5 Säulen. 
Wir übersetzen das in "Seelisches Gleichgewicht", er selbst sah aber vor allem den Glauben als wichtiges Element um glücklich zu sein - kein Wunder, war er doch katholischer Pfarrer.

Der persönliche Glaube und individuelle Spiritualität sind auch heutzutage ein wichtiges Thema - und das weitab von Konfessionen oder Religionszugehörigkeiten.

Denn JEDER glaubt an etwas - ob er sich dessen bewusst ist, oder nicht, spielt dabei keine große Rolle.
Auch zum Gesundwerden gehört der Glaube - siehe Placebo-Effekt.










Der einen denkt "Ich werde es schaffen" und denkt es immer wieder.
Der andere denkt "ich werde es nie schaffen" und denkt es immer wieder.

Beide haben Recht.


Ich persönlich bin davon fest überzeugt, dass Glauben (im Sinne von Spiritualität) eine enorme Power hat, die von allen ständig unterschätzt wird.

Das ist absolut verständlich und nachvollziehbar, denn auch auf diesem Gebiet gibt es eine riesige Bandbreite, auf der sich alles (Un)mögliche tummelt: 
von religiösen Sekten mit missionarischem Eifer und unzähligen Glaubenszwängen("du musst nur fest genug/richtig glauben, dann wirst du gesund/reich/selig/kommst in den Himmel), über esoterische Lehren mit einem Mix aus fernöstlichen Chakras und allerlei Schamanentum (alles ist Liebe/wir sind alle eins/das Universum erfüllt deine Wünsche),  bis zu ganzen Industriezweigen, in denen Lifecoaches einem dieselben Glaubenzwänge eintrichtern, nur diesmal ohne Gott dabei ("du musst nur fest genug glauben, dann... wirst du gesund/glücklich/Millionär).

Mich wundert es da kein bisschen, falls jemand das Ganze belächelt oder zumindest skeptisch betrachtet.

Nichtsdesto trotz bin ich ein absoluter Glaubens-Fan - ach was, ich bin quasi personifizierter Glaube ;).
Denn es ist mir grundsätzlich völlig egal, wer welchen Schindluder damit treibt: 
am Ende des Tages ist es MEIN Leben und ICH trage die Verantwortung dafür.
Und ich will nun mal, dass mein Leben so schön, erfüllt und voller Stärke und Glück ist, wie es überhaupt nur möglich ist.

Deshalb dürfen alle miteinander glauben, was sie wollen, und Dinge verdrehen und sich die Köpfe einschlagen - während der Rest dieselben darüber schüttelt - ich liebe, liebe, liebe es, im Glauben zu leben!


Was ich genau glaube?
Ach, das ist ganz einfach erklärt...










1. Ich glaube an die Liebe.

Ich glaube, dass die Liebe die stärkste Kraft ist - und das ist jetzt kein Poster-Spruch und keine "Alles wird gut"- Plattitüde.
Ich glaube an die Liebe, die wie eine Feuerflamme ist. 
Wie ein Tornado. 
Wie eine Planierraupe, die alles Schlechte auslöscht, und alles schön und neu macht, während sie gleichzeitig unendlich sanft und zärtlich ist.
Ich glaube, dass sich ihr nichts dauerhaft in den Weg stellen kann, und sie am Ende immer siegt.
Ich glaube, dass ich diese Liebe bin - und mir deshalb alles zu Füßen liegt.

Ich glaube der Liebe.
Ich vertraue, dass sie am Ende alles zum Guten wendet, alles wunderschön, passend, exzellent, außergewöhnlich, perfekt und dermaßen OMG-der Wahnsinn macht, dass ich mit offenem Mund vor lauter Staunen da stehe.

Ich muss es nicht fühlen, um davon überzeugt zu sein - manchmal fühle ich es (was sehr schön ist): cool.
Manchmal springen meine Gefühle auf die äußeren Umstände an: nicht ganz so cool, aber auch nicht tragisch.
Dann beruhige ich sie eben ganz liebevoll, und versichere ihnen, dass sie sich absolut auf die Liebe verlassen können.
"Alles gut, wir vertrauen. Kein Aufstand nötig."

Liebe ist für mich sowieso kein romantisches Schwelgen in schönen Gefühlen, sondern:
STÄRKE.
WÜRDE.
GRÖßE.
SCHÖNHEIT.










2. Ich glaube an das, was ich nicht sehe.

Im Volksmund bedeutet "glauben" eher "vermuten" oder "annehmen", und das ist etwas irreführend.

Glauben heisst nicht: sehen.
Glauben heisst nicht: fühlen.
Glauben heisst nicht: verstandesmäßig zustimmen.
Glauben heisst nicht: "Ich habe das schon mal so erlebt/gesehen/gehört, und deshalb glaube ich es."

Glauben findet außerhalb der 5. Sinne statt und hat NICHTS mit ihnen gemeinsam.
Es ist ein festes, inneres Wissen und eine bombenfeste Überzeugung: ja, so ist es.
Und nichts kann mich vom Gegenteil überzeugen.

Und wenn die Welt untergeht - und wenn alle anderen durchdrehen - und wenn alles um mich herum zusammenbricht - und wenn mir jeden Umstand das absolute Gegenteil erzählt (und zwar glaubwürdig! Eh klar!) - und wenn meine Gefühle darauf anspringen und dementsprechend reagieren und Purzelbäume vor lauter Angst und Sorge schlagen - ist mir egal.
Egal, egal, egaaaahaaaaal.

Ich glaube es - ich fühle es nicht immer.
(Würde ich erst warten, bis ich es fühle, dann GUTE NACHT.)

Ich glaube, dass die Liebe alles kann.
Folgerichtig glaube ich, dass mir nichts unmöglich ist.









3. Ich glaube, dass alles ganz einfach ist.

Ich mag in einigen Dingen ein Superhirn sein - aber was Glauben betrifft, weigere ich mich, auch nur ansatzweise etwas Kompliziertes zu akzeptieren.
Für mich muss es un-end-lich einfach sein.
Ich bin zu doof für kompliziert.
Zu doof für Ausnahmen, Sonderfälle, Bedingungen und "Aber du musst das beachten/einhalten/erfüllen..."-Gesetze.
Das gibt es in meiner Welt nicht.

Mir ist es ganz egal, wie hochtrabend oder beeindruckend oder theologisch imposant etwas klingt - ich besitze einen inneren Radar für "kompliziert".
Und der äußert sich bei mir immer im "Hä?!"-Alarm.
(tiefe Wahrheit, was? Es ist aber wirklich so!)

Jedes mal, wenn mein erster Gedanke "Hä?" lautet, weiß ich:
Nein.
Bei mir ist das anders.
Bei mir ist alles ganz einfach.

Es darf gerne jeder andere einen komplizierten Glauben mit unzähligen Ausnahmen, Sonderfällen, Entwicklungsstufen und Gesetzen haben - bei mir ist alles ganz einfach.
Sieht es kompliziert aus, dann glaube ich es nicht (weil: ich glaube doch nicht alles, was ich sehe oder höre ;), wie im Punkt 1.).

Gott sagt es - so ist es - ich glaub ihm.
Mehr gibt's in meiner Welt nicht ;).

Bei mir ist alles so einfach, dass sich alles Komplizierte und Schwere von mir sofort konfrontiert und angegriffen fühlt, denn:
"So einfach kann's nicht sein? Die macht es sich aber zu leicht."
Aber auch das ist mir egal. Ich bin zum Glück nur für mich selbst zuständig.










4. Ich glaube der Intuition.

Manche nennen es "Bauchgefühl", manche nennen es "Instinkt" oder "Herz" - mehr als auf alles andere verlasse ich mich auf meine Intuition.

Das bedeutet ganz praktisch, dass etwas noch so fabelhaft, attraktiv, eindrucksvoll oder überzeugend für meine 5 Sinne erscheinen mag: 
ich lasse mich davon nicht beeindrucken, sondern achte auf das Bauchgefühl.
In JEDER Situation, bei JEDER Person, immer und überall.

Es kann nämlich etwas INHALTLICH richtig klingen - aber von einer manipulativen, komisch-ekligen Energie gesteuert sein.
Oder von irgendwelchen Ängsten.
Und dann ist es nämlich trotzdem FALSCH.
Und zwar ganz egal, wie sehr der Verstand schreit, dass es doch inhaltlich passt - es ist trotzdem falsch.
Und völlig unabhängig davon, WER das sagt - es ist trotzdem falsch.

Also berücksichtige ich oft nicht so sehr den Inhalt, lege aber größten Wert auf die Atmosphäre dahinter:
was macht es mit mir?

Ich habe zu meinen Kindern gesagt:
"Wir wissen IMMER von innen, wenn etwas passt - und wenn etwas nicht passt.
Wenn dich etwas verunsichert oder verwirrt macht - wenn dich etwas entmutigt oder klein macht - wenn etwas kompliziert wird oder dich zweifeln lässt - dann weg damit. Das ist nicht deins, das brauchst du nicht.
Alles, was dich inspiriert, innerlich aufatmen lässt, dich ruhig und sicher macht, dich beflügelt und leicht macht - das passt zu uns."

Meine Töchter sind mir in Sachen Intuition übrigens haushoch überlegen, und lassen sich niemals verwirren oder von Äußerlichkeiten blenden und beeindrucken.
Versucht es jemand dennoch (und das passiert mehr oder weniger täglich), sind sie manchmal amüsiert ;).
Das mitzuerleben ist reine Freude und die größte Inspiration überhaupt.








Kann man überhaupt so leben?

Mich auf die Liebe zu verlassen und aus der Intuition heraus zu leben, ist für mich die einzig mögliche Option.
Denn sonst müsste ich einem Mix aus den Umständen + meinen Erfahrungen + den Erfahrungen anderer glauben.
Und diese Faktoren ändern sich ja quasi alle Tage!

Der Glauben ist für mich keine Notlösung a la "Ok, jetzt hilft auch nichts mehr - jetzt können wir nur noch Gott vertrauen." - ich glaube immer und gehe selbstverständlich davon aus, dass alles für mich klappt und sich perfekt zusammenfügt.
Ich glaube sogar, dass je schlimmer und aussichtsloser etwas aussieht, umso schöner und perfekter und einfacher es in Wirklichkeit für mich wird (Glauben für Fortgeschrittene). 
Ach, ich glaube lauter so schöne Sachen! 
Und keiner kann mich daran hindern, das Schönste und Beste für mich zu glauben.

Glauben ist für mich selbstverständlich und so einfach wie das atmen - ich KANN überhaupt nicht anders leben, das käme mir nicht nur unfassbar langweilig vor (wo ist da die Challenge, wenn man alles bereits sieht/hört/erlebt hat?), sondern auch irgendwie... gegen meine Natur.
Das tiefe Vertrauen in die Liebe lässt mich ruhig schlafen, macht mich enorm leicht und unbeschwert, und ist gleichzeitig meine größte Stärke.

Vor einigen Jahren befand ich mich in einer sehr aussichtslosen Situation, und wurde von jemanden aufgrund dessen zu einer Entscheidung gedrängt.
Innerlich sträubte sich aber alles in mir dagegen, ich wusste einfach: "Nein." - obwohl der Umstand sehr laut schrie, und alles darauf deutete, dass ich diesen Schritt gehen MUSS.
(Sonst bricht alles zusammen, die Welt geht unter, Armageddon und so weiter, kennt man ja.)
Aufgrund von dem enormen äußeren Druck spielten meine Gefühle zusätzlich verrückt, und ich bekam vor lauter Tränen (jahaaaa, Drama!) nur noch Folgendes heraus:
"Ich kann es nicht tun. Ich muss dem in mir glauben. Und wenn ich nicht im Glauben leben kann, dann... dann muss ich auch sagen, dass ich nicht Joanna bin."

Unnötig zu erwähnen, dass innerhalb wenigen Wochen kein Armageddon geschah, und die ganze Situation sich durch ein echtes Wunder - ach ja, an Wunder glaube ich übrigens auch. Ich nehme alles mit, was geht! - aufgelöst hat.
Und zwar so unfassbar schön und so zu meinem Vorteil, dass hinterher jeder die Klappe hielt, und froh war, dass ich damals nicht unter Druck gehandelt hatte.
Und natürlich schon damals gewusst hat, dass es so kommen wird (nicht) ;))).


Deswegen vertraue ich bedingungslos.
Und mir geschieht nach meinem Glauben ;).



Wie wichtig ist Glaube für euch?






Ende November zeige ich euch eine schöne Geschenkidee für die liebste Nachbarin, Arbeitskollegen, zum Wichteln oder als kleine Aufmerksamkeit in der Adventszeit:
die Schaumbad-Flaschen von Kneipp tragen niedliche Nikolausmützen!

So kann man den Weihnachtsstress zum Baden schicken, und den liebsten Menschen "Zeit für Träume", "Glückliche Auszeit" oder "Gute Laune" schenken.
Wenn euch also im nächsten Drogerie- oder Supermarktbesuch eine Reihe roter Zipfelmützen entgegenleuchtet, dann seid ihr bestens informiert.

Und wenn nur die kleine Mütze des Badeschaums aus dem Packpapier herausschaut, dann sieht es besonders hübsch aus ;). 








Die Kneipp*-Produkte bekommt ihr online oder in den Supermärkten und Drogeriemärkten.

*In Zusammenarbeit mit Kneipp


Liebesgrüße
Joanna