Mittwoch, 28. Januar 2015

Die neue Liebesbotschaft-Hollywood-Diät und homemade Cracker.




Ich hatte gestern Abend eine großartige Erleuchtung:
das Geheimnis meiner schlanker Figur war mir auf einen Schlag absolut bewusst - so klar wie noch nie.
Und damit alle Beteiligten etwas davon haben, werde ich es euch heute verraten.

Ich bin beim Essen weder diszipliniert noch achtsam.
Ich treibe sehr wenig Sport (Noelle findet, man kann die 7 Minute-App nicht als Sport bezeichnen. So gesehen treibe ich keinen Sport.)
Ich kenne die Kalorienanzahl keines einzigen Lebensmittels und habe noch nie im Leben eine Diät gemacht (abgesehen von der Vegan-Challenge, aber das war ein bisschen fremdbestimmt. Und außerdem habe ich da ständig gecheated.)

Mein Geheimnis ist:
ich bin so. unfassbar. wählerisch.

Angenommen mal, wir sitzen abends auf dem Sofa, und ich bekomme Lust auf etwas Süßes.
Ein Knoppers? Sind Nüsse drin. Nüsse mag ich nicht. 
Ein Stück Merci-Schokoriegel? Gehört zum Segment Billigschokolade, die schmeckt mir nicht.
Gut, dann eben Gummibärchen? Ich mag nur die gelben und orangenen. Und auch die nur selten. Ratet mal, die sind dann zufällig alle.
Schokoladeneis? Habe ich vielleicht ein mal/Monat Lust drauf - hat meine Familie garantiert inzwischen auch aufgegessen.
Popcorn? Ertrage ich nur im Kino und im Dunkeln.
Kekse? Wenn es die Selbstgebackenen sind. Aber wann gibt's die schon?
Und so weiter und so fort.
Das meiste an Süßkram finde ich einfach nicht lecker.

Wäre ich mein eigenes Kind - ich wäre so genervt von mir!
Verwöhntes Gör, ich...

Bei salzigen Snacks geht's direkt so weiter.
Während meine Familie höchstzufrieden eine Chipsdose und Salzstangenpackung nach der anderen leert, sitze ich da, wünsche mir etwas RICHTIG Gutes, und esse mangels Alternativen: nichts.
Einfach gar nichts.

Tiefe Offenbarung.
(Wenn sich mit dieser sensationellen Erkenntnis keine Diätratgeber in millionenfacher Auflage verkaufen lassen, dann weiß ich auch nicht. Kann mir dann direkt ZWEI Lofts kaufen!).

Zurück zum Thema:
mit etwas RICHTIG Gutem meine ich zum Beispiel diese hauchdünnen Cracker mit schwarzen Sesam, Rosmarin und Meersalz.
Mit ein paar würzigen Käsestücken und Oliven.
Oder einem Frischkäsedip.
Oder wie heute: mittags, als Beilage zu einer Suppe.
Oder als Snack mit Gemüse in die Pausenbrot-Box.

Zum Reinlegen gut!









Cracker mit Olivenöl

2EL Weizengrieß
1 TL Ahornsirup
30ml Olivenöl
200g Mehl
1Msp. Backpulver
1/2 TL Salz

Zum Bestreuen:
Fleur de Sel
frische Rosmarinnadeln
schwarzer und weißer Sesam

Grieß mit 3EL kochendem Wasser übergießen, und ein paar Minuten ziehen lassen, dann Ahornsirup und Olivenöl einrühren.
Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mit der Grießmischung und 3-4EL kalten Wasser verrühren.
Masse zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
Mit einem Tuch abdecken, 15 Min. ruhen lassen.
Backofen auf 180° vorheizen (Umluft 160°), das Blech mit Backpapier auslegen.
Vom Teig kleine Stücke abtrennen (in der Größe einer Kinderglasmurmel, sogar noch etwas kleiner), so dünn wie möglich zu ca. 10cm dünnen Fladen ausrollen.
Auf das Backblech legen, mit Wasser bepinseln, und nach Belieben bestreuen.
Im Backofen ca. 8-10Min. backen, bis die Ränder leicht braun werden.


Übrigens: die mit Rosmarin sind einfach sensationell!
Unbedingt auch ganz wenig grobes Meersalz drüber mahlen, bevor sie in den Ofen kommen.







Das Rezept stammt aus dem wunderschön gemachten Backbuch "Kexs", das sowohl würzige, als auch süße Snackideen enthält.


Auch demnächst erhältlich: mein Buch mit dem Titel: 
"DIE NEUE HOLLYWOOD-LIEBESBOTSCHAFT-DIÄT: 
101 Snacks, die garantiert nicht schmecken."

Ihr werdet Billigschokolade nicht mehr sehen können, ich schwör...

Liebesgrüße
Joanna

p.s. Gibt es bei euch auch Snacks, die ihr überhaupt nicht mögt - obwohl die Meisten sie gerne essen?



Off topic, aber OMGsoschön gemacht: dieses Video.
Ich will bitte jedes einzelne der 20 Outfits.
Danke.

Dienstag, 27. Januar 2015

Warum ich Armut hasse (und was du dagegen tun kannst).




Vor Kurzem bin ich über einen Text einer alleinerziehenden Mami gestolpert - darin beschrieb sie, wie hart der Alltag mit vielen Kindern und einem sehr begrenzten finanziellen Einkommen ist.
Sie schrieb offen über die einfachsten Dinge, an die man sonst keinen Gedanken verschwenden würde - und die einen angesichts knapper Kasse in schiere Verzweiflung stürzen.
Dinge wie Klassenfahrt. 
Oder eine kaputte Waschmaschine. 
Oder eine Heizkostennachzahlung.

Der Punkt ist: ich weiß ganz genau, wovon sie redet - und habe vollstes Verständnis dafür.
Ich kenne echten finanziellen Mangel, über Jahre hinweg.
Ich weiß ganz genau, wie es ist, den Kindern nie etwas Neues kaufen zu können, nie in den Urlaub zu fahren, und nicht zu wissen, wovon man am nächsten Tag die Lebensmittel bezahlen soll.
Und ich bin nicht stolz darauf - auch wenn diese Zeit in meinem Leben schon lange vorbei ist.


Und genau aus diesem Grund verabscheue ich Armut.
Ich hasse diese widerliche Energie, die aus Menschen kleine, armselige, eng denkende Schatten ihrer selbst macht - ständig nur damit beschäftigt, zu überleben, und über die Runden zu kommen.



Solltest du dich also im Moment als Liebesbotschafter in einer ähnlichen miserablen finanziellen Situation befinden, dann habe ich heute eine wirklich gute Nachricht für dich.

Bereit?



1. Du identifizierst dich niemals mit Armut.

Ich war schon oft pleite (und oft über eine lange Zeitspanne hinweg), aber ich war noch NIEMALS arm.

Pleite zu sein ist ein temporärer, umständebedingter Zustand - Krankheit, Jobmangel, Alleinerziehend, Konkurs, ungeplante Umstände, was auch immer.
Aber wenn du dich innerlich mit diesem Zustand verbindest, und dich als "arm" betrachtest, dann wirst du eins mit dieser Energie.
Denn Armut ist vor allem ein Mangel an Möglichkeiten - Armut ist ein "state of mind", kein Umstand!

Ganz egal, wie es im Moment bei dir aussieht - trenne dich gedanklich von diesem Zustand.

"Aber Joanna, ich HABE doch Mangel!"

Ja. Gerade noch. Im Sichtbaren.
Aber ich will, dass du dich innerlich nicht mehr so siehst.
Ich will, dass du deine Augen schließt, und dir klar wird, dass du jemand bist, zu dem Mangel NICHT gehört.
Armut bedeutet nämlich immer Mangel - und Mangel ist etwas, dass es bei dir NICHT GIBT.
(Merksatz: alles, was es bei Gott nicht gibt, gibt's bei dir auch nicht. Seit wann gibt's Mangel bei Gott?)

Ich bin in diesem Punkt ganz ehrlich: 
wenn du mit dem (gesellschaftlich akzeptierten) Gedanken spielst, und sogar damit kokettierst, dass etwas pleite sein einfach "dazu gehört" und "ganz normal" ist, dann wird Armut und Mangel in deinem Leben auch ganz normal sein.

Wie oft höre ich Sätze wie:
"Ich als armer Student..."
"Hauptsache, wir kommen über die Runden."
"Ich kann mir das nicht leisten.."
"Die Gaspreise sollen wieder steigen..."

Das ist so eine Art Alltags-smalltalk:
die Armen bestätigen sich gegenseitig in ihrer Armut ("anderen geht's auch nicht besser"), und die Reichen sind lieber still, sonst werden sie noch beneidet und angefeindet.

Das ist für dich ab heute VORBEI.
Weder floskelhaft, noch kokettierend, noch mitleidheischend - alles, was mit Armut oder Mangel zu tun hat, ist aus deinem Wortschatz GESTRICHEN.
VORBEI!
Armut ist ab heute in deinem Leben KEINE OPTION.

Spiel nicht mit diesen Dingen!
Armut ist nichts Gutes, nichts Lobenswertes, nichts Erstrebenswertes, und Armut ist auch - sorry für Berlin - NICHT sexy.
Also labere nicht den halben Tag lauter Müll, welcher diese Energie in deinem Leben bestätigt und stark werden lässt.
Ja, dein Konto mag gerade leer sein - aber aus deinem Mund kommt kein Mangel, keine Armut, und kein "das können wir uns nicht leisten."

"Aber Joanna... was soll ich stattdessen sagen?"

Das verrate ich dir gleich noch - solange sagst du einfach: NIX.





2. Du weigerst dich, dich in Selbstmitleid oder Minderwertigkeit zu baden.

Oh, oh, oh, großes Thema!
Armut und Selbstmitleid sind beste Freunde - sie besuchen gemeinsam jede Party, auf die sie eingeladen wurden.
Und fragt mich nicht, wie oft sie eigeladen werden...

Selbstmitleid verstärkt die Armutsenergie enorm, denn es hält dich schön in der Opferrolle gefangen.
Du armes Würstchen, du kannst dir ja nix leisten.
Oh, bitte!

Ich liebe jeden meiner Liebesbotschafter vom ganzen Herzen und deshalb sage ich dir heute:
ganz egal, wie mies und bedauernswert deine Situation im Moment scheinen mag - 
DU HÖRST AUF DER STELLE DAMIT AUF, DICH SELBST ZU BEMITLEIDEN.

Oft ist finanzieller Mangel noch nicht mal selbstverschuldet, es gibt ungünstige Umstände, Arschlöcher, oder einfach Pech.
Ganz egal, warum und weshalb, und wie böse dir mitgespielt wurde: du bist viel zu groß, um dich da unten in der Selbstmitleids- und Minderwertigkeitsbrühe aufzuhalten.

Selbstmitleid ist eine sehr passive Haltung, die dich schwach und klein macht.
Und du bist null schwach oder klein - und keiner kann dir das Gegenteil vermitteln.
Noch nicht mal dein Konto, stell' dir vor!

"Aber Joanna... meine Kinder tragen nur gebrauchte Kleidung..."
Ach ja? 
Es ist nur schlimm, wenn DU es als schlimm empfindest - und deinen Kindern diese Einstellung weitergibst.
Du kannst es stattdessen genießen, kreativ zu sein, selbst zu nähen, etc., oder einfach dankbar, dass man hierzulande die weltschönsten Teile für ganz kleines Geld findet.
Meine Töchter haben bis heute Spaß daran, vintage zu tragen und zu kombinieren, und lieben es, mit mir in den Second Hand Shops zu stöbern, obwohl sie es theoretisch nicht mehr "müssten" - niemals habe ich ihnen Minderwertigkeit oder Selbstmitleid im Bezug darauf vermittelt.

Verstehst du: es ist nicht die Situation an sich - es ist deine Sicht auf die Dinge.
Also schäme dich nicht wegen deiner Pleite, bade nicht in Selbstmitleid, und fühle dich nicht bedauernswert oder minderwertig.

Solltest du den Anflug dieses Gefühls oder Gedankens bei dir finden (und DASS er ankommen wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche!), wendest du die bewährte Liebesbotschaft-Methode an:
eins auf die Fresse!

Nicht lange analysieren, nicht lange damit beschäftigen, sondern konsequent weigern.
(Hast ja lange genug gestreichelt, den Mist. Jetzt ist dann genug.)




3. Du erwartest immer nur das Beste.

Wie bereits erwähnt, sind finanziellem Mangel in den meisten Fällen bestimmte Umstände vorausgegangen.
Meist keine guten natürlich.
Und deshalb sind einige entweder enttäuscht vom Leben, resigniert, oder haben eine Art passive Haltung entwickelt:
"Das wird sich nie ändern. Was habe ich denn schon für Möglichkeiten?"
"Das geht bis zur Rente so weiter."
"Altersarmut. Das erwartet mich."


Aufgepasst:
du als Liebesbotschafter hast IMMER ALLE Möglichkeiten.
Deinen momentanen Kontozustand und die Umstände, die dazu geführt haben, ziehst du genauso wenig in Betracht, wie das heutige Wetter in Alaska.
(Außer natürlich, du liest das hier von Alaska aus. Dann ersetzt du das Wetter durch das in Deutschland. Ist ja auch ähnlich, gerade ;)).

Du rechnest ab sofort mit übernatürlichen Ideen und Möglichkeiten, du freust dich auf ungeahnte Projekte, du erwartest, dass sich auf einmal Türen öffnen, wo vorher keine waren, du gehst selbstverständlich davon aus, dass es für dich immer nur aufwärts geht.
VOR ALLEM FINANZIELL.

"Aber Joanna, wie soll ich das glauben? Ich habe das noch nie erlebt!"

Na, glauben heißt ja auch nicht: "ich habe es schon erlebt, und deshalb glaub ich es.", sondern glauben heißt:
ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.
Du als Liebesbotschafter bist FÄHIG und IN DER LAGE, Gott zu vertrauen.
Schau doch mich an, ist gar nicht schwer.

Erfolg Mangels Alternativen.
So ist es ab sofort bei dir.
Egal, was du momentan noch siehst, oder erlebst - du glaubst nur noch: 
Erfolg mangels Alternativen.


Und das führt uns direkt zum letzten Punkt, und zwar...



4. Du triffst eine Entscheidung gegen die Armut und für den Überfluss - und sprichst nur noch so.

Ich habe für mich entscheiden:
Armut ist für mich inakzeptabel.
Das ist ein Bereich, in dem ich nichts zu suchen habe.

Stattdessen gibt es Überfluss in jedem Lebensbereich.
Denn Überfluss bedeutet: ich habe IMMER mehr, als ich brauche, damit ich viele unterstützen kann.
(also brauchst du nicht mit dem Argument kommen: "Hauptsache, ich habe genug für mich und die Kinder, dann bin ich zufrieden." - wie klein ist bitte dieses Denken? Du kannst nicht ernsthaft so egoistisch sein, dass du finanziell nicht über den eigenen Tellerrand guckst?)


Und wenn du diese Entscheidung gemeinsam mit mir treffen willst, dann ist das hier ab sofort dein Sein, dein Denken, dein Reden und dein Handeln:

"Es mag sein, dass es mal finanziell knapp ist - Dinge wie Armut oder Mangel KENNE. ICH. NICHT.
Grundsätzlich stehen mir alle Mittel und Wege zur Verfügung - weit über das hinaus, was das Konto gerade sagt.
Ich habe alle Möglichkeiten dieser Welt, gegen alle Erfahrungen (auch meine eigenen!), mir stehen alle Türen sperrangelweit offen, und wenn ich etwas haben/erreichen/bekommen soll, dann wird es auch - völlig unabhängig der Finanzen - genau so sein.
Alles, was nicht klappt, hat nur nicht den richtigen Zeitpunkt.
Ich habe immer genug Aufträge, finde immer die beste Arbeitsstelle, und verdiene gutes Geld mit meiner Arbeit, ich erwarte ganz selbstverständlich ungeahnte Ideen, Möglichkeiten und Ressourcen.
Ich habe nicht nur ausreichend, sondern mehr, als ich brauchen kann.
Ich habe so viel, dass ich viele Menschen damit unterstützen kann, und selbst dabei keine Not leide."


"Aber Joanna, das liest sich ein bisschen wie so ein Psychobuch!"
Ja, mag sein.
Aber mal ehrlich: du denkst seit Jaaaaahren den letzten Müll in diesem Bereich, all das wird dauerhaft untermauert von deinen Erfahrungen und denen deiner Mitmenschen, die auch nicht genug haben - da musst du schon was dagegen setzen!
So'n bisschen lesen, und sich "besser fühlen" hilft dir auch nicht auf die Dauer!

Wichtig für dich: bis sich die finanzielle Lage tatsächlich im Sichtbaren ändert, wird es etwas Zeit brauchen.
Aber du BLEIBST bei dem, was du gesagt hast, ganz egal, wie lange es dauert.


Verstehst du:
ich bin keinem böse oder schaue auf jemanden herab, der sich weiter in seiner Armutsrolle gefällt.
Aber das ist nicht mein Weg.

Für alle anderen, die genau wie ich auch genug davon haben:
ich habe so richtig Lust, auch im finanziellen Bereich die Dinge zu erleben, die übernatürlich möglich sind - noch mehr, als ich es schon im Moment erlebe.
Wie wäre es, wenn wir diese engen Grenzen sprengen, und gemeinsam dieses Land des Überflusses und der unbegrenzten Möglichkeiten betreten?
Ja, auch in den Finanzen!
Lasst uns selbst ganz kühn und dreist den Bereich des Selbstmitleids und des (teils sympathischen) Mangels verlassen!
Lasst uns dieses erbärmliche "über die Runden kommen" und "Hauptsache, ich kann die Rechnungen zahlen" sprengen!
Lasst uns Großzügigkeit leben und erleben - und damit ganz viele Menschen (eigene Kinder inklusive) inspirieren und ihnen die Augen öffnen, für die Dinge, die möglich sind, obwohl sie bisher unmöglich erschienen!


Wer kommt mit?


Liebesgrüße
Joanna

Sonntag, 25. Januar 2015

A white Sunday in January.




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Heute lasse ich euch nur einen schnellen Sonntagsgruß da - damit es aber kein langweiliges Bildergucken wird, gibt es dazu 3 handfeste Ratschläge für's Leben.
Als Gratis-Leserservice.


1. Schnelle und unkomplizierte Januardeko.
Seit einer Weile fallen draußen wieder ganz frische Schneeflocken vom Himmel - Grund genug für Kati, wieder wunderschöne Fotos zu machen.
Grund genug für mich, nicht daheim alles voll mit Tulpen zu stellen.
So richtig frühlingshaft dekorieren mag ich bei Schneefall nicht, und genieße gerade absolut reduziertes Design: viel Weiß und Naturfarben, schlichte Zweige und skulpturenhafte Blumen in den Vasen.
Sämtliche Kerzen habe ich in Gruppen aufgestellt - am schönsten wirken sie auf einem geradlinigen Tablett.
Und wer diesen ruhigen, reduziert-entspannten Stil liebt, der wird in Magazinen wie Kinofolk und Cereal viel Inspiration finden!



2. Schönste Abhilfe bei einem Bad Hair-Day.
Hut aufsetzen. Völlig selbstverständlich lächeln, als ob alle immer nur Hüte tragen würden.
Besonders schönes und "passt zu allem" - Modell gibt es gerade bei Topshop im Sale.
Viel hochwertiger als der Preis es vermuten lässt!



3. Richtiges Verhalten auf einer Baumesse.
Um möglichst nicht wie ein hübsches Dümmchen da zu stehen, einfach eine fachlich relevante Frage stellen, z.B.:
"Haben Sie das auch in der 30mm Ausführung mit Silikonbeschichtung?"
Antwort abwarten. Die ersten 30 Sekunden interessiert zuhören und nicken. Die restlichen 20 Minuten gedanklich abschalten (da ein Folgen des Monologs unmöglich), und wie ein hübsches Dümmchen dastehen.
Ist euch auch nicht weitergeholfen jetzt. Ich weiß.

Was ihr euch aber schon mal pauschal merken könnt: 
je mehr GoldGlitzerStrass - umso Saudi Arabien.













Hut: Topshop (mein Modell HIER)
Kinofolk, Cereal: Babyssimo 
weißes Tablett mit Rand: Babyssimo
Landschaftsfotos: Liandoo


Das Liebesbotschafts-Redaktionsteam (bestehend aus 1 Person) wünscht euch einen großartigen Wochenanfang!


Liebesgrüße

Joanna


p.s. Weil eben gefragt wurde:
ich trage diesen Nagellack und diesen Lippenstift.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Between working.





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Kennt ihr noch meine Freundin Jeanette, die eine erfolgreiche Make up- und Hairstylistin ist, täglich die Politiker und Prominenz verschönert, und selbst ein großartiges Gespür für Stil besitzt?

Posts von ihr gab es schon mal HIER und HIER.
Sie ist beruflich sehr eingespannt und hat quasi von unterwegs einen Post geschrieben, der inspiriert von ihrer Arbeit und den Menschen um sie herum ist.
Viel Freude beim Lesen!

Joanna





Im Norden herrscht richtiger Winter und es weht die viel beschriebene kühle Brise.
Ich liebe diese Jahreszeit, wie eigentlich jede Jahreszeit.
(wie gut haben wir es eigentlich, vier Jahreszeiten zu haben?)

Du spürst den Wind, der deine Haare zerzaust, den Regen, der dir den frischesten Teint zaubert, freust dich über jeden Sonnenstrahl, der ein ebensolches Strahlen in deine Augen zaubert, und die Kälte, die deinen Atem gerieren lässt, wenn du an einem klaren Wintertag über die Felder marschierst, durch den Schnee stampfst, oder - wie gerade ich - beruflich am Meer warst.




In den letzten Monaten war ich viel unterwegs.
Mein Job hat mich an die verschiedensten Orte geführt, mich mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen gebracht und ich stelle immer wieder fest: ich liebe die Vielfalt!
Sowohl die der Natur, als auch die der Menschen.

Das Klima eines Landstriches spiegelt für mich oft die Mentalität der dort Ansässigen wieder - rein subjektiv natürlich!

Das oft raue Klima und die Klarheit des Nordens, die Milde und Geselligkeit des Rheingaus, die Wärme und den Frohsinn der Kölner. Die "bayrische Gemütlichkeit" und die Nähe zum warmen Süden sind solche Merkmale.
Mich faszinieren und begeistern die Menschen - meistens zumindest!
Vor allem ihre Unterschiedlichkeit.
Haare: blond, braun, schwarz, rot.
Die Statur: groß, klein, schlank, dick, dünn.
Reich oder jung an Lebensjahren.
Mit den unterschiedlichsten Vorlieben und Abneigungen.
Jeder trägt mit seiner Art zu unserer Art-en-Vielfalt auf unserem Planeten bei.

Ich schlage dir vor, dass du dich selbst, und deine Art-en-vielfalt entdeckst.
Denn du bist einzigartig und faszinierend schön, wusstest du das schon?




Wenn man, wie ich, viel mit Menschen zusammen ist, besteht die größte Herausforderung darin, genau diese bunte Mischung als Geschenk zu betrachten.
Jeden einzelnen zur Geltung kommen lassen - das ist die Kunst.
Dazu sind unter anderem 4 Dinge wichtig:

1. Zuallererst:
akzeptiere und liebe dich selbst.
("Aber..." - RUHE!)

2. Bleibe dir selbst treu.
Das ist leicht dahin gesagt, aber die Grundlage jeder Teamarbeit und des Erfolgs auf allen Ebenen.

3. Erspüre die Eigenschaften und alles auf der "Haben-Seite" der Menschen um dich herum.

4. In Summe kommt eine starke Gruppe, wenn jeder bei sich ist und die Stärken der anderen wertschätzt.






Und welcher ist der schwierigste Punkt?
Der erste.

Und genau darum geht's mir.
Oft zählt der erste, schnelle Eindruck.
Aber kein Eindruck ist zementiert - er wandelt sich durch Nähe, Hingabe und Liebe.


Deshalb sei dir dessen bewusst:
du bist einzig-art-ICH und ein Geschenk an diese Welt - lebe das voll aus!
Und heute machst du den ersten Schritt und beginnst damit, dich selbst kennenzulernen.
Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!











Der schwarze Oversize Pulli auf den oberen Bildern ist von DeinLieblingsladen.



Alles Liebe
Jeanette




Dienstag, 20. Januar 2015

"Was sagt dein Zuhause?" + everyday-Outfit im Sale.





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Das Loft, in welches wir einziehen werden, wird von uns von Grund auf neu umgestaltet - genau so, wie es am besten zu unserem Lebensstil passt.
Und was der Grundriss hergibt.
Wie bereits neulich erwähnt, müssen dafür einige Wände entfernt, und an einer anderen Stelle aufgebaut werden - das Einreißen ist eine langwierige und kräftezehrende Angelegenheit, da alles sehr stabil errichtet wurde.

Ihr könnt euch sicher lebhaft den Gesichtsausdruck meines Mannes vorstellen, als ich ihm letzten Samstag erklärte, dass ganze zwei Wände, die bereits entfernt wurden, an genau denselben Stellen wieder aufgebaut werden sollen - ich habe mich eben geirrt.
Auch die Bauarbeiter freuten sich sehr über diese Neuigkeit.
Mein Beliebtheitsstatus auf der Baustelle hält sich im Moment stark in Grenzen.

Aber, aber... ich kann das alles erklären!
Auch wenn alles noch in Schutt und Asche liegt, und kein Raum seine endgültigen Maße aufweist: 
ich habe alles bereits eingerichtet, und weiß den Platz eines jeden (imaginären) Möbelstücks, habe schon auf dem (imaginären) Sofa gesessen, in der (imaginären) Küche gekocht, und am (imaginären) Esstisch gesessen.
Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, durch die (imaginären) Räume zu laufen und welche Aussage sie haben.

Ich finde nämlich, dass Wohnräume immer eine Aussage haben.
Manche sprechen Eleganz, manche Klassik, manche gediegenen Komfort, manche Langeweile (!), manche Wohnräume fühlen sich sehr eingerichtet an (sie sagen: "wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, und lange überlegt, wo dieser Stuhl stehen soll, und er soll genau HIER stehen, sonst ist es nicht richtig"), manche Räume sprechen Lieblosigkeit, manche sagen: "ich habe keine Ahnung, wer ich bin und was ich hier soll", manche sprechen Kälte, manche Kreativität, manche Verspieltheit, manche Unentschiedenheit (das ist da, wo jede Woche etwas verschoben und geändert wird, und man nie endgültig zufrieden ist), manche Fröhlichkeit (und dafür müssen sie gar nicht bunt sein), und so weiter.

Ihr glaubt es nicht?
Ich kann die Sprache eines jeden Raumes ohne viel Überlegen entziffern (und eigentlich auch die Energie/Motivation, die dahinter steckt) - und ihr mit Sicherheit auch, wenn ihr ein bisschen darauf achtet.
Das, was der Raum spricht, ist immer der allererste Eindruck, den man hat, wenn man sich darin befindet, und zwar völlig ungeachtet des Möbelstils oder der Farbe der Wände.
Das geht sogar mit Räumen auf den Fotos und den Blogs!

Die erste Frage, die ich meinen Kunden stelle, wenn sie mich um Hilfe in Einrichtung bitten:
"Was soll der Raum aussagen? Was ist der erste, spontane Gedanke oder Gefühl, welches Sie haben wollen, wenn Sie nach Hause kommen?"

Das finde ich wichtiger, als die Frage, welche Stühle man reinstellt, oder welche Farbe der Sofabezug hat - und genau aus diesem Grund kommen die beiden Wände wieder rein, denn das, was meine Räume aussagen sollen, funktioniert mit den beiden Wänden besser als ohne.
Ist mir leider nur etwas... öhm... später aufgefallen.

Große Freude also überall, wie ihr euch denken könnt.
Die Reaktionen reichen von ungläubigen "Joanna, das ist doch jetzt nicht dein Ernst...?" (Ist es.) bis heimlichen Augenverdrehen hinter meinem Rücken (Ich merke das doch! Ich habe auch hinten Augen, Freunde!).

Die Bilder von der Baustelle könnt ihr auf Instagram unter dem Hashtag "newhomeforLiebesbotschaft" finden.



Ich bin gedanklich also mit Raumplanung beschäftigt, fahre zu diesem Zweck in ein paar Tagen auf eine Baumesse (yeah. so sexy wie die Fashionweek. mindestens.) und will unterdessen, dass meine täglichen Outfits unkompliziert und trotzdem ein bisschen besonders sind.
Ihr wisst schon: auf Nummer Sicher, und trotzdem nicht langweilig.

Arbeite ich vorwiegend daheim, mag ich im Moment die Kombi aus beschichteter Hose mit Jeanshemd lieber als das ewige "Pulli+Jeans"-Ensemble.
Das ist zwar auch casual, aber dafür ein wenig raffinierter - bin ich unterwegs, dann werfe ich ein Cape um die Schultern, und ziehe einen warmen Pulli darüber und flache Overknees dazu an: das ist ein bequemer und gleichzeitig stylisher Look!








Mein Jeanshemd von Topshop ist ganz weich, und etwas weiter geschnitten - das ist lässig und sieht mit schmalen Hosen besonders gut aus.

Mein Cape gibt es bei Queermode in Stuttgart (um die 230,-€), das Monogramm wird extra auf Bestellung aufgestickt.








Einige wirklich gute Basics von Topshop sind gerade im Sale!


1. Cape von Topshop
2. Jeanshemd von Topshop
3. Hose von Topshop
4. Overknees von Topshop
5. Handschuhe von s.Oliver
6. Uhr von Michael Kors



Ich habe mir übrigens spontan diesen Hut im Sale bestellt.
Und für Noelle diesen Jumpsuit - in der Hoffnung, das wir ihn uns teilen werden.
(wobei... Definition von "wir teilen es uns" im Hause Liebesbotschaft = ist das Teil schön, sehe ich es nie wieder, außer, wenn es in der Wäsche ist).





Aber im neuen Haus wird alles besser, denn dann schließe ich meine Kleider im Safe ein.
Kein Scherz, wir haben dort einen Safe im Keller.
Nicht so einen an der Wand, keinesfalls - einen ganzen Saferaum, den man betreten kann, bekannt aus sämtlichen Bankraub-Blockbustern.
Ach ja, und einen Schießstand.
Auf beides hatte ich von Anfang an großen Wert gelegt. 

Okay, kleiner Witz - beides war bereits vorhanden.


Und was bitte, sagt DAS über unser Zuhause aus...?
Safe und Schießstand bedeutet, dass ich soooo nahe an einer Actionfilmstar-Karriere dran bin.
Soooo nahe!

Ihr dachtet, ihr bekommt demnächst schnöde Einkaufs-Hauls oder gähnend lange Beauty-Routinen von mir zu sehen, aber weit gefehlt!


Liebesgrüße
von Joanna aka zukünftigen Bösewicht


p.s. Wenn ihr Lust habt, dann schreibt doch in den Kommentaren, was eure Räume am liebsten sagen sollten - ich finde das unheimlich interessant!





Montag, 19. Januar 2015

Deko-Sale 2.!




Da gestern alles innerhalb von 10 Minuten weg war, kommt heute etwas Nachschub:
ihr findet meine Dekoaccessoires, Geschirr, usw.  HIER.






Liebesgrüße
Joanna

Sonntag, 18. Januar 2015

Deko-Sale!



Ich habe ein paar der schönen Dekoteile aussortiert und HIER eingestellt - falls ihr noch ein paar inspirierende Bücher oder Interior-Accessoires braucht, dann schickt mir eine Mail!



Nachtrag:

jetzt ist leider alles weg - aber das war erst der Anfang, da kommt noch ganz viel Schönes!






Liebesgrüße
Joanna



Freitag, 16. Januar 2015

Best Oatmealcookies!




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Außer knusprig, innen noch weich und saftig, und ein bisschen "chewy" - ich finde, genauso müssen Haferflockenkekse schmecken!
Ich habe die letzten schwer verteidigen müssen, damit sie es noch auf's Foto schaffen, so gut sind sie.

Rechtzeitig zum Wochenende mit kinderleichter Zubereitung und - Ehre, wem Ehre gebührt - von Noelle entwickelten Rezept: besser geht's nicht!






Saftige Haferflockenkekse

150g zarte Haferflocken (wer will, kann 120g zarte und 30g kernige mischen)
100g gemahlene Nüsse oder Kokosflocken
2 Eier
150g ganz weiche Butter
60g braunen Zucker
1 Pck. Vanilinzucker
2EL Mehl
1TL Backpulver

Wer mag: 1 Handvoll Trockenfrüchte wie Rosinen, Cranberries, etc. - ich habe getrocknete weiche Aprikosen kleingehackt und untergemischt.

Zuerst die Butter mit den Eiern verrühren, danach alle Zutaten untermischen.
Mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf's Backblech setzen, fest plattdrücken, und im vorgeheizten Ofen bei 180° ca. 10-15 Min. lang backen (Backzeit variiert je nach Größe der Cookies).








Wer es noch gesünder will, kann die Menge an Nüssen oder Kokosflocken reduzieren, und mit etwas Leinsamen oder Weizenkleie mischen.
Wichtig ist nur, dass es insgesamt 100g bleiben.

Oder man mischt stattdessen 100g kleingehackte Schokolade darunter.
Frei nach Ben, der sich vor Kurzem Ernährungspyramiden angeschaut hat:
"In der einen waren Obst, Gemüse und gesunde Fette wie Fisch, Olivenöl, usw. abgebildet. In der anderen Fast Food, Hörnchen und anderer Süßkram."
Ich: "Aha. Und jetzt?"
Ben: "Jetzt habe ich SO Lust auf Hörnchen!"

Euch das schönste Wochenende!



Liebesgrüße
Joanna


Die Tasse mit der kleinen Ziege (oder anderen Tieren) gibt es bei La Maison.