Dienstag, 15. April 2014

5 einfache Tipps für mehr Fitness im Alltag.




Bloggerworkshop muss warten:
ich habe heute spontan Lust, etwas über Sport zu schreiben!

Achtung: 
alle Sportskanonen und Pro's dürfen jetzt weiter blättern, denn es wird weder bahnbrechende Neuigkeiten ("in 3 Wochen zum Bikinibody!"), noch aufwendige Anleitungen geben.


Mein Post richtet sich viel mehr an Menschen, die…

- bisher mit Sport nicht viel anfangen konnten, aber trotzdem fit sein wollen,

- deren Tagesablauf zeitlich ausgefüllt ist,

- die statt "mein Leben wird von heute an komplett anders, ich ändere ALLES radikal" lieber eine kleine Einheit in ihren Alltag integrieren, die bei minimalen Aufwand die maximale Wirkung bringt.

Also welche wie mich ;).




Denn ich bin zwar schlank (was zu 90% mit meiner Ernährung und 10% mit der Veranlagung zusammenhängt) - aber eben nicht durchtrainiert.
Und das ist ein großer Unterschied!
Sowohl für die Gelenke und die Muskulatur, als auch für die Kondition.

Das wollte ich ändern, und zwar schon eine Weile.
Allerdings war ich nicht bereit, dafür viele Umstände und große Veränderungen in Kauf zu nehmen, bzw. viel Zeit zu investieren.

Seit einigen Wochen laufe ich nun, und mache anschließend ein paar einfache und effektive Übungen daheim:
alles kostet mich kaum mehr als 30 Minuten.


Wie es dazu kam?
Hier sind meine Tipps und persönliche Erfahrungen - ich bin sicher, das eine oder andere hilft euch!



1. Motivation.


Der Startschuss war für mich nur ein einziger Satz:
"Wenn du morgens aufstehst, dann trinke ein Glas Wasser, ziehe deine Laufschuhe an, und lauf los! Und komme erst nach 20 Minuten wieder."

Davon hatte ich schon mal hier berichtet.

Die Einfachheit dieser Aussage schockierte mich beinahe, denn sofort wurde mir klar:
"Also DAS bin ich doch wohl in der Lage, zu schaffen?!"

Ganz einfach.
Schuhe anziehen.
Loslaufen.
Nach 20 Minuten wiederkommen.

WO IST DAS PROBLEM?!

Alles, was dich davon abhält, sind faule Ausreden, buchstäblich ALLES.
Jedes mal also, wenn die Unlust kam (und dass sie kam, ist klar), fragte ich mich direkt:
"Ist mir mein Körper nicht wertvoll genug, dass ich mal eben 20 Minuten investiere? Oder bin ich nur faul?"

Ich habe einfach keine Ausrede zugelassen, das war alles.
Und siehe da: es läuft.
Buchstäblich.

Ich freue mich für jeden, der eines Morgens aufwacht, und über den die tiefe Erleuchtung kommt:
"ich ändere mein Leben - ALLES. JETZT.", und der daraufhin die große Sports- und Fitnesskanone wird - aber mal ehrlich: wie oft passiert so etwas?
Wie lange willst du warten?

In der Zwischenzeit lieber ein Glas Wasser trinken, Schuhe anziehen und loslaufen.


Schwer?
Nö. Einfach.




2. Vorbereitung.


So einfach, wie es losging, so einfach will ich es halten.

Bedeutet:
Laufschuhe hatte ich bereits, dazu kaufte ich mir 3 Sport-BH's bei H&M.
Das ist alles.
Keine stylishen Funktionsklamotten, keine Apps, keine Herzfrequenzdingstechnikzeugs.
Ich habe noch nicht mal einen Ipod.

Solltet ihr noch Laufschuhe benötigen, dann geht bitte in ein Fachgeschäft und lasst euch beraten - das ist heute eine Wissenschaft für sich, und ihr bekommt da wirklich den individuell perfekten Schuh für euch.
Aber auch das ist ganz lustig.

Ich ziehe morgens eine Jogginghose an (jaaaaa, die, die ich sonst zum Gammeln hatte), ein Tshirt oder ein Langarmshirt, und losgeht's.
Ich wette, 90% der Leser besitzen eine Jogginghose und ein Tshirt!

Ist es kühler, leistet mir ein Kapuzenhoodie gute Dienste, denn ich bekomme vom kalten Wind schnell Ohrenschmerzen.
Die Bündchen ziehe ich über die Finger als Handschuh-Ersatz, die Kapuze wärmt meinen Kopf, und wird es wärmer, dann öffne ich die Jacke.

Wird es richtig warm, dann ziehe ich auch das Tshirt aus, binde es mir um die Hüfte, und trage nur den Sport-BH (2 übereinander, das war ein Tipp von Jil, die regelmäßig läuft.)

Ich laufe komplett ungeschminkt mit einem Dutt auf dem Kopf - ist es warm, verwandelt sich die Frisur meist zu einem optischen Fiasko.


Kompliziert?
Nö. Einfach.




3. Tempo, bzw. Laufstrecke.


Wie auch sonst bei allem, was ich tue, wollte ich in diesem Bereich auch keinerlei Druck zulassen.

Ich habe mich entschieden, diese Zeit wirklich zu GENIEßEN.
Die frische, kühle Luft, die Natur, meinen Körper, wie er sich bewegt.
Toll, oder was?
Ich habe zwei Beine, die tragen mich mal schnell, mal langsam dahin, wohin ich will!
Wenn das kein Grund ist, unendlich dankbar zu sein!
Werde ich langsamer, dann spüre ich ein angenehmes Prickeln überall - von der frischen Luft und der Anstrengung. 
Wie Brause, die überall an dir kribbelt.
Schöööööön.

Ich habe keinerlei Ambitionen, eine Entfernung zu "schaffen" oder eine bestimmte Leistung zu vollbringen, ich habe keinen Anspruch an mich selbst - ich messe mich mit niemanden.
Wozu auch?

Ich renne entspannt in einem langsamen Tempo, bei dem ich gleichmäßig atmen kann.
Das Ganze in Intervallen: 5 Minuten Rennen, 5 Minuten Laufen, 5 Minuten Rennen, kurzer Sprint (danach bin ich beinahe tot!), und dann Laufen.
Die ersten Male lief ich ca. 13 Minuten lang, dann steigerte ich das Ganze auf ca. 25-30 Minuten aufgrund der Laufstrecke.

Das kann ich zeitlich morgens gut integrieren.
Ich verlasse das Haus meist, nachdem die Kinder zur Schule sind, und ich die Küche aufgeräumt habe.
Und laufe nur jeden 2. Tag.


Kein "Ich habe heute 5 km geschafft!".
Kein "Ich will mich steigern."
Und vor allem (!) nie, niemals schlechtes Gewissen, sollte es mal 2-3 Tage zeitlich nicht gepasst haben.
Dinge wie schlechtes Gewissen - aus welchem Grund auch immer - sind mir persönlich zuwider, und dann will ich sie nicht noch zusätzlich mit Sport verbinden.
Mache ich Sport: toll.
Mache ich keins: auch gut.

Laufen kann man übrigens wirklich fast überall, und die Schuhe sogar mit in den Urlaub nehmen.

Schwer?
Also bitte. 
So einfach.





4. Muskelaufbau.


Nachdem ich vom Laufen zurückkomme, habe ich logischerweise bereits die Sportklamotten an - warum also nicht gleich 2-3 einfache und wirksame Übungen zum Muskelaufbau nachschieben?
Die dauern keine 10 Minuten, ich muss nicht in ein Fitnessstudio fahren, alles, was ich dazu brauche, ist Zuhause.
(Ein Kissen, 2 Flaschen Mineralwasser zum Gewichtheben).

Eins davon ist zum Beispiel entspanntes Sitzen, der Rücken an die Wand gelehnt.
OHNE einen Stuhl, wohlgemerkt.
(wie HIER).
Jetzt mach' das mal eine Minute lang...

Denn Laufen ist ja mehr Cardio&Kondition (ihr dürft mich korrigieren, so gut kenne ich mich nicht aus!) - für eine gute Figur muss man noch ein bisschen was investieren.

Ich führe alles langsam und kontrolliert aus, und gerade so oft, wie ich es schaffe - und das ist meist nicht so viel.
Trotzdem habe ich am Tag darauf immer Muskelkater.

Davon gibt es einen flachen Bauch, starken Halt für die Wirbelsäule (vom verspannten Nacken gibt es oft Kopfschmerzen) und:
Muskeln verbrennen sogar im Ruhezustand Fett.

Die Übungen hat mir übrigens Jils Trainer Alex gezeigt - ein kompetenter und unglaublich sympathischer Mann, der sogar einen Blog schreibt ;).
Wer sich also mehr für Fitness und Ernährung interessiert, kann ihn gerne HIER besuchen!

3- 4 Übungen, die keine 15 Minuten Zeit in Anspruch nehmen?
Einfach.
Also DAS kriege ich doch wohl hin - jetzt, wo ich schon sowieso verschwitzt im Wohnzimmer stehe ;).





5. Einstellung.


Wie in sehr vielen anderen Bereichen, gibt es auch bei Sport-/Fitnessthemen die Gefahr, die da heißt:
Religion.

Sprich:
man erklärt die eigene Lebensweise zu der einzig Richtigen und sieht fortan auf alle herab, die zu schwach/dick/faul/unwissend/unfähig sind, genauso zu leben wie man selbst.
Vielleicht nur hinter vorgehaltener Hand, vielleicht nur gedanklich - trotzdem betrachtet man von nun an alle abschätzig, die ein anderes Leben führen.


Solltest du also bereits Sport machen, und folgende oder ähnliche Gedanken bei dir feststellen:
"Also DIE könnte auch mal was tun, so unsportlich wie die aussieht!"
"5 km?! Pffft, ich schaffe das vierfache!"
"Oh mann, ich bin so viel BESSER, weil ich sportlich bin!"
 - dann befindest du dich auf dem direkten Weg in die Hölle.

Na, Glückwunsch.

Ich bekam mal zufällig eine Unterhaltung im Supermarkt mit, bei der 2 Frauen abschätzig über den Inhalt des Einkaufs auf dem Förderband der Kasse sprachen - wohlgemerkt nicht ihren eingehen, sondern den ihres Vordermannes.
"Wenn ich mir anschaue, dass ich nur Obst und Gemüse und Gesundes gekauft habe, und das mit dem davor vergleiche, nur Fastfood - da fühle ich mich gleich so viel besser! Wie kann man nur!"

Das ist ein Paradebeispiel für abwertendes religiöses Verhalten - das gibt es natürlich auch in anderen Lebensbereichen:
sei es Mode ("wie kann man sowas tragen?", "ich bin ja SO viel stylisher angezogen."), Kindererziehung ("ich bin ja echt die bessere Mutter, iiiiich würde meinem Kind das NIE erlauben!"), Einrichtung ("OMG, Fliesen im Wohnzimmer?! Also iiiich wohne sooo viel geschmackvoller... "), Impfen der Kleinkinder, vegane Ernährung, usw. usw. usw.
In manchen Bereichen gibt es sogar richtige Glaubenskriege ;).

Jedesmal, wenn man auf andere herabschaut, sich mit ihnen vergleicht, und sich hinterher besser fühlt - kann man direkt einpacken.
Fühlt man sich hinterher schlechter, ist es wiederum einfach nur Minderwertigkeit - und dann kann man auch direkt einpacken, finde ich ;).


Einfach an der eigenen Veränderung freuen, nicht über andere urteilen - leben, und leben lassen.
Nicht schwer, ne?





Seht ihr: alles ganz einfach ;).
So liebe ich das!


Liebesgrüße
Joanna


p.s. Heute hatten wir Übernachtungsbesuch.
Als ich die Fotos für den Post machte, standen die Damen gerade auf (11.30 Uhr!), und im Vorbeigehen sagte Noelles Freundin lachend zu ihr:
"Deine Mutter! Fotografiert lieber ihre Turnschuhe, anstatt in ihnen zu laufen!"

It's a hard job.




Montag, 14. April 2014

10 facts about Samuel.





Finde den Fehler:
Du sitzt um 11 Uhr vormittags mit deinem Mann am Frühstückstisch.
Alleine.

Übernachten die Kinder etwa auswärts?
Oder seid ihr als Paar zu zweit in einem Hotelzimmer?
Nein.
Sämtliche sich im Haus befindenden Kinder schlafen.

Nun ist es so, dass das älteste Kind bereits seit einigen Jahren erst in den frühen Morgenstunden heimkam, und infolgedessen bis Mittags schlief.
Dass allerdings ALLE sich um diese Uhrzeit in der Tiefschlafphase befinden, das kann nur eins bedeuten:
ich habe AUSNAHMSLOS Teenager daheim.


Davon ist meine Schwester noch Lichtjahre entfernt - um 6 Uhr in der Früh ist die Nacht zu Ende.
Für alle im Haus!
Willkommen im Leben mit einem 1 1/2-Jährigen.









Als ich meine Schwester vorletzte Woche besuchte, hatte ich ein traumhaft schönes Babypaket von MyCircus dabei - ein bisschen ähnelt sich unser Geschmack natürlich, und so war ich sicher, dass sie von den neuen Kissen und Kuscheltieren begeistert sein wird!

Schon lange ist sie Fan der stylishen Schnullerbänder*, und auch diesmal habe ich mit den wunderschönen großen Sternkissen und dem Sternmobile ins Schwarze getroffen: 
schlichtes Babyzubehör ohne viel Kitsch ist gar nicht so einfach zu finden!

Außerdem bekam Samuel einen Nicki- Bird, der gleichzeitig als Kissen, Kuscheltier oder Deko eingesetzt werden kann - der Vogel ist samtig weich und perfekt zum Greifen für kleine Hände.
Die Sterne und die Vögel gibt es in verschiedenen Farben: aber stets in sehr geschmackvollen Farbkombis.


Das Label My Circus* wurde übrigens von der Designerin Anne Mayr und der Redakteurin Julia Schmidt gegründet:
beide Frauen haben nicht nur ein großartiges Gespür für Stil, sondern legen sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit.
Alle Textilien ihrer Kollektion werden in Deutschland nach hohen sozialen Standards produziert und bestehen aus 100% Biobaumwolle.
Alles ist bis ins kleinste Detail mit viel Liebe und Sorgfalt gemacht - und das merkt man an der Qualität.






Leider sehe ich meinen Neffen wegen der räumlichen Entfernung nicht all zu oft - damit ihr in etwa auf dem Laufenden bleibt (und nicht vom Stuhl fällt, wenn er übermorgen den Führerschein macht), habe ich für euch ein paar wichtige Fakten zusammengefasst!




10 facts about Samuel.



1. Jede Baustelle muss ausgiebig bestaunt werden - ausgiebig schließt einen Zeitraum von etwa 30 Minuten ein. Mindestens.
(kurzer Flashback mit 2-Jährigen Ben: ich stellte mir damals einen Stuhl vor den Bauzaun, und holte ein Buch für mich, damit ich vor Langeweile nicht sterbe. Direkt vor der Baustelle.)



2. Samuel liebt Bücher.
Vorlesen muss jeden Tag sein: sobald er in sein Zimmer geht, rennt er in seine Kuschelecke mit den vielen Kissen, und holt sich ein Buch aus seinen Regalen.



3. Sein momentanes Lieblingswort ist "Gurka", die isst er immer zum Frühstück.
Gurka klingt etwas polnisch angehaucht - meine Schwester spricht bis auf 2 Sätze ("choc tutaj, maluszku!", "co ty robisz?") allerdings kein Polnisch mit ihm.
Der Kindsvater dagegen hat hochambitioniert bereits jede Menge englische Kinderbücher besorgt - mit der Absicht, mit dem Kind seit dessen Geburt englisch zu sprechen.
Bis heute ist nichts passiert.

Damit ist mein Neffe nur ganz knapp am Hochbegabtenstatus vorbeigeschrammt, den alle Prenzlauer Berg-Kinder mit der Muttermilch eingeflößt bekommen.
Denkt euch nur: 3-sprachig!
Also beinahe.
Bisher ja nur "Gurka".



4. Ach ja, Stichwort "besorgt".
Der Kindsvater hat bereits Playmobil im Wert von 500,-€ gekauft.
Ungelogen.
Weil er selbst als Kind keins hatte.
(Meine Schwester ist daraufhin ausgerastet.)
Das Playmobil lagert jetzt im Keller, bis das Kind ins entsprechende Alter kommt.

Meine Güte, hätte ich alles Spielzeug, was ich als Kind nicht hatte, für meine Kinder besorgt, dann wären wir… äh… also dann hätten wir… 
Moment. Genau das hatte ich gemacht.
(Aber bei mir ist das natürlich etwas VÖLLIG anderes!)



5. Mein Neffe singt alle ihm bekannten Lieder nach, bzw. kann die Melodien.
Meine Schwester erinnerte sich an Bens damalige Lieblings-CD und besorgte ebendiese für ihren Sohn - seitdem ist sie auch beim Samuel hoch im Kurs.
(Was sie nicht wusste: diese CD macht einen WAHNSINNIG, wenn sie ca. 4 Stunden am Stück pausenlos im Auto gehört wird. Ich kann die Hälfte der Lieder daraus auch nach mehr als 10 Jahren auswendig. Sollte ich eins davon wieder anhören müssen, werde ich schreiend den Raum verlassen, ich schwöre).



6. Der kleine Berliner liebt schwäbische Brezeln.



7. Und Fisch, vor allem Lachs.



8. Hält man in Berlin einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand, wird man als erstes gefragt, ob man bereits einen Kitaplatz hat - und entsetzt angeschaut, falls nicht.
Mein Neffe geht mit seinen 1 1/2 Jahren noch nicht in die Kita, und kennt Wörter wie "meins" gar nicht.
Das macht sich vor allem auf den Spielplatz bemerkbar, wenn er bereitwillig seine Spielsachen weitergibt, und völlig entsetzt ist, wenn andere Kinder ihr Eigentum nicht hergeben wollen.



9. Samuel liebt Baden und ist ein krasser Feinmotoriker:
er bekommt von meiner Schwester zwei kleine Fläschchen und füllt von einer in die andere Wasser um, ohne einen Tropfen zu verschütten.
Die Aktion beschäftigt ihn minutenlang.



10. Meine Schwester kann nicht duschen, AUßER:
sie lässt ihren Sohn die Waschmaschine bedienen.
Mehrmals die Woche.
Er drückt mit Begeisterung alle Knöpfe, anschließend den Startknopf, und sitzt fasziniert vor der leeren Maschine, während das Programm läuft.
Spielzeug o.ä. zieht da nicht.



Und jetzt alle zusammen: 
oh neeee, diese Erstkind-Eltern!
DIE VERANSTALTEN EINEN ZIRKUS!
Waschmaschine, geht's noch?!


Ich habe damals so einen Quatsch SELBSTVERSTÄNDLICH nicht gemacht.
Bei mir lief alles immer ganz großartig und ich war NIEMALS halbverzweifelt und supergenervt vom eigenen 1 1/2-Jährigen, der mir pausenlos am Bein klebte und entweder "BrummBrumm" zum 30ten mal hören oder wahlweise eine Baustelle anschauen wollte.
Iiiiiich nicht.



Dafür kaufte ich jede Menge Spielzeug.
J E D E Menge.



Auf dem Foto: Ben im Alter von 1 1/2 Jahren.



Bezugsquellen:

Nicki-Bird: HIER, Sternkissen: HIER, Sternmobile: HIER, alles von MyCircus*
Kinder-CD "Brumm Brumm": Amazon*
*Werbung



Liebesgrüße
Joanna



p.s. Wie war denn das Bloggerworkshop am WE?
Und wer hat mich am Sonntag besucht?
Das erfahren Sie, wenn Sie morgen wieder einschalten!

(Beachten Sie den Cliffhänger.
Wenn ich eins kann, dann das, wa?)



Freitag, 11. April 2014

Your favorite flower.




Habt ihr eigentlich eine Lieblingsblume?
Eine Sorte, die ihr immer und überall freudestrahlend geschenkt bekommt, und ausnahmslos selbst kaufen würdet, weil ihre Schönheit euch so fasziniert?

Ich habe wirklich überlegen müssen, und mir fällt nur eine Antwort ein:
ich habe keine Lieblingsblumen!
Ich könnte mich nie im Leben zwischen den zarten, weißen Blüten der Margerite und den betörend duftenden bunten Rosen entscheiden, den eleganten Callas und den üppigen Hortensien - ich suche meine Blumen am liebsten saisonal und je nach Tageslaune aus!



Einige meiner Vorlieben sind z.B. Blumen in weiß- und Grüntönen: allen voran die Hortensien und Schneeball.
Diese Farbmischung wirkt auf mich frisch und jung.
Sind die Papageien-Tulpen nicht atemberaubend?











Rosen mit großen Blütenköpfen kann ich kaum widerstehen:
kommen sie zusätzlich bunt gemischt und intensiv süß duftend vom Markt daher, dann kann ich mich kaum an ihnen sattsehen!










So schön zu dieser Jahreszeit:
bunte, gefüllte Tulpen, die gemeinsam wie ein Feuerwerk wirken!
Diesen Strauß habe ich gestern von meiner Freundin bekommen ;).











Und würdet ihr auf Anhieb sagen können, welche Sorte Blumen die Lieblinge euer Freundin sind?
Ihre Lieblingssüßigkeit, - teesorte, und den Männertyp kennt man meistens - aber Blumen?


Zu diesem Anlass gibt es zur Zeit eine schöne Aktion vom Blumenbüro Holland:
auf TollwasBlumenmachen könnt ihr die Lieblingsblume eurer Freundin wählen - und anschließend einen Strauß eben dieser Blumen für sie gewinnen!
Probiert es mal aus, und schaut, ob ihr richtig liegt mit eurer Vermutung.

Auf dieser Seite ist alles noch einmal näher erklärt und es gibt zusätzlich ein nettes Video, das ihr euch anschauen könnt.


Vielleicht könnt ihr eure Freundin schon bald überraschen und beschenken?




Das Blumenbüro Holland ist übrigens eine non-profit-Organisation, die die Blumenhändler unterstützt - für mehr Farbe, Frische und Duft daheim ;)!



Liebesgrüße
Joanna



Donnerstag, 10. April 2014

Quinoa-Müsli + Fußballdebatte




Ich habe neulich etwas Leckeres ausprobiert, und muss es euch unbedingt aufschreiben:
das Quinoa-Müsli ist eine schöne und gesunde Abwechslung auf dem Frühstückstisch!

Außerdem ist es in 5 Minuten fertig und muss nur noch in den Ofen - besser geht's nicht.






Meine Design Letters-Geschirrsammlung wurde etwas aufgestockt und mit den Espresso-Tassen von Ferm Living ergänzt.

Seit einigen Wochen habe ich nämlich den Schwarztee am Nachmittag durch einen Espresso ersetzt, und siehe da:
ich habe keinen Kreislauftief mehr, und bin durchgehend fit!
Für die Meisten von euch vielleicht keine tiefe Offenbarung, aber für mich eine riesige Umstellung - ich habe dadurch eine Stunde Zeit gewonnen ;).
Und der Espresso schmeckt tatsächlich wunderbar, haben sich die Geschmacksnerven einmal an die Bitterstoffe etwas gewöhnt.

Habt ihr gewusst, dass die Buchstaben auf den Design Letters-Tassen und Tellern von Arne Jacobsen stammen?
Ist ja auch egal, jedenfalls ist es einfach eine Augenweide!





Quinoa Müsli
(Nach Donna Hay)

300g weiße Quinoa
135 g Haferflocken
70 g Sonnenblumenkrene
1/2 TL Zimt
60ml Ahornsirup
2 EL Pflanzenöl


Alle Zutaten gründlich vermengen, die Mischung auf zwei mit Backpapier belegten Backblechen verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 20-30 Minuten goldbraun backen.



Design Letters Tassen + Teller (HIER), Ferm Living-Espresso Tassen (HIER): Geliebtes Zuhause*
Schneidebrett: Flohmarkt
*Werbung



Stichwort tiefe Offenbarung:

Gestern Abend kam Noelle ins Zimmer:
"Ich habe eben mit Papa Fußball geschaut!"
Ich: "Uuuuund?"
Noelle: "Und da ist mir aufgefallen: …"

Und nun kommt der Satz, den alle Männer fürchten.
Denn egal, wie sehr die Frauen beteuern, die Abseitsregel verstanden zu haben, und allgemein fußballinteressiert zu sein ("ich bin SO viel cooler als die anderen Mädchen, ich brauche keine Schminke und ich lieeeebe Fußball. Doch, echt.") - wir wissen es alle:
letzten Endes kommt er dann doch irgendwann - der alles entlarvende, vollkommen aufrichtig gemeinte Satz:
"Aber der Blonde da hinten, der ist echt süüüüß!"

Was will man machen?
Und daraufhin einigten wir uns gemeinsam darauf, dass ein Spiel mit einem weiblichen Kommentator für alle SO.VIEL.UNTERHALTSAMER wäre.
Denn Männer reden schließlich nur monotones Zeug, das keine(n) interessiert, wa?

Ein weiblicher Kommentator würde dagegen - immer schön abwechselnd mit dem männlichen wohlgemerkt, um beide Zielgruppen zufrieden zu stellen - wenigstens SACHLICHE Bemerkungen machen.


Eine kleine Kostprobe von Noelle?

"Ist es dir auch schon auch schon aufgefallen, dass die englischen Spieler alle viel besser aussehen als die Deutschen?"

"Die Deutschen (oder die, die für uns spielen. wer ist da überhaupt DEUTSCH?) mögen es zwar drauf haben, aber sind wir ehrlich: rein optisch haben einige etwas vom Glöckner von Notre Dame."

"Ich finde nicht, dass das Trikot was für seine Augenfarbe tut. So ein Manuel Neuer - der könnte so viel mehr aus seinem Typ herausholen!"

"Der Valencia hat tolle hohe Wangenkochen."

"Und überhaupt: die Schwarzen immer. Der Teint. Können auch im Winter stets mit Shorts laufen - das "weiße Beine"-Problem kennen die gar nicht."

"Außerdem können die immer meeega tanzen und singen. Alles die Gene. Ach, es ist so unfair!"

"Mama, warum hast du nicht einen Schwarzen geheiratet?! Nie denkst du an uns! Ich hätte jetzt einen perfekten Milchkaffee-Hautton haben können, und dazu würde ich dann "if you like it then you should've put a ring on it" singen!"
(Noelle fängt an, vor dem Sofa zu tanzen und laut "Single Ladies" zu singen, um ihrer Aussage Gewicht zu verleihen).

Und so weiter…. und so weiter…
(Wir einigen uns wieder mal darauf, dass Noelle später einen schwarzen Schweden mit englischen Wurzeln und einer französischen Mutter heiratet - wegen den Genen und der 3sprachigen Erziehung ihrer zukünftigen Kinder.)


Mal unter uns:
ist ja wohl 100 mal unterhaltsamer als irgendsoein "da kommt Spieler xy, der bereits letzte Saison von Verein XY…" - äh… gääähn?
Dass da noch niemand draufgekom… ich kann es einfach nicht nachvollziehen.

ZDF, so tun Sie doch was.



Liebesgrüße

Joanna




Mittwoch, 9. April 2014

How to get in style with a feminine body!




Heute gibt es den 2. Teil von der talentierten und wunderschönen Stilistin und Maskenbildnerin Jeanette für Liebesbotschaft!
Genießt es!

Den 1. Teil gibt es HIER.

Joanna





In letzter Zeit hatte ich extrem viel im Job zu tun, deshalb mit einiger Verspätung mein Post.

Nun geht`s weiter und natürlich beginnen wir wieder mit: 
"… und du besinnst dich darauf, wie schön du bist….OMMM), wie faszinierend, liebenswert, geheimnisvoll und einzigartig… OMMM;)).

Noch einmal:
es geht nicht um Kleidergrößen, dick oder dünn, alt oder jung, sondern um die Einstellung zu dir und deinem Leben. 
Liebst du dich? 
Findest du dich schön?  



Heute morgen war ich, wie fast jeden Morgen, mit meinem Hund laufen. 
Die Sonne lachte, ein kühles Lüftchen wehte und der See glitzerte wie ein goldener Teppich aus "1000 und einer Nacht". 
Auf meinen Lippen ein imaginäres Liedchen:" Ich liebe das Leben, und das Leben liebt mich". 
Unendliches Glück und Dankbarkeit durchströmten mich.



Das hört sich vielleicht alles ein bisschen nach sentimentalem Gelaber oder dem Märchen von - "Eine, die auszog, sich selbst zu finden" an. 
Doch liegt dort ein Schlüssel.  
Du fragst: "Welcher Schlüssel und - wo liegt er?"

Dankbarkeit für deinen Körper, ist ein Schlüssel - genauso, wie er im Augenblick ist. 
Er tut dir jeden Tag so viel Gutes, obwohl du ihm nicht immer Dienliches zumutest. 
Sei es allein unser Sprechen: "Ich bin zu dick, zu dünn oder mein Busen ist zu klein oder zu groß, meine Beine sind zu kurz, mein Po zu platt und meine Haare erstmal."
Endlos könnte ich diese Aufzählung fortführen. 
Doch STOPP!!!

Selbst-bewusst-sein!
Here we go - und wenn dir etwas nicht gefällt und du es ändern kannst, dann ändere es.




Wichtig:
Du wertest die Kleidung auf, nicht die Klamotte oder das Label dich! 
Wie ist es sonst zu erklären, dass viele Designer sich Prominente suchen, die ihre Outfits auf dem Red Carpet oder im Alltag tragen? 
Und - tadaaaa…… plötzlich wollen es alle, weil, oft etwas in der Luft liegt wie: "Wenn die das trägt, bekomme ich vielleicht auch etwas von ihrem Glam, ihrem scheinbaren Glück oder Erfolg" . 
VERRÜCKT!

Es ist leider immer noch so, dass viele Menschen, sich davon beeinflussen lassen, was A-,B-,C- oder Z-Promi trägt. 
Obwohl doch DU das Maß all DEINER Dinge sein solltest. 
Worin fühlst du dich wohl und was steht dir? 
Was hat Qualität und unterstreicht deine Persönlichkeit, deine Ausstrahlung, deinen Stil und dein Wesen? 
Was ist nachhaltig produziert?

Dort sollte/muss ein grundlegendes Umdenken stattfinden. 
Trägst du die Klamotten, weil sie in sind oder scheinbar deinen gesellschaftlichen Status aufmöbeln oder einfach nur, weil sie dir gefallen? 
Die Grenzen dazwischen sind oft sehr verschwommen, und kaum einer kann sich heutzutage völlig davon freisprechen.

Aber Ladies, warum nicht einfach damit anfangen?
Open your mind.


Der " liebe Gott" hat uns allen einen Körper geschenkt. 
Der Eine hat noch was hinzugefügt (z.B.Pfunde) und der Andere was hinweggenommen (z.B gehungert), aber der, ich nenn es mal - der grundlegende, spezielle Körperbau - ist unabhängig vom Gewicht.

Die Modewelt hat zu diesem Thema einen wahren Obstgarten erschaffen:
mit Äpfeln, Orangen, Bananen und Birnen.
Sogar das Alphabet wurde involviert: von A, H, V, X, Y und O's ist da die Rede. 
Ob Obst oder Alphabet, die Figurtypen orientieren sich an ihrem jeweiligen Namensgeber.

Im Netz gibt es unzählige Abhandlungen darüber. 
Hier ein Link von Navabi (ein Traumshop für Plus Size!), den ich fantastisch finde und in dem alles Wichtige erklärt wird. 
Besser und ausführlicher könnte ich es auch nicht. 
Lasst euch ein wenig inspirieren, probiert und testet aus.


 

Hose: H&M
Schuhe: Tod's

Ich trage heute ein weites Oversize-Oberteil, das an den Bündchen mit Pailletten eingefasst ist, und weich wie Seide fällt - es kann sowohl jeden Tag oder zu einem festlichen Anlass getragen werden:
ein Traum!

Die Fotos haben wir in der Galeria Lunar gemacht.
Der Künstler heißt Christian Manss und kommt aus Dresden.




Außerdem habe ich noch 2 weitere Vorschläge für schöne Alltags-Outfits für die Übergangszeit - alle Hosen und Oberteile sind in Plus Size-Größen zu haben.
Hallhuber hat guten Schmuck und schöne Taschen in dieser Saison!




1. Mango*
2. Navabi*
5. Zalando*


1. Navabi*
2. Navabi*
3. Hallhuber *
5. Mango*

 *Werbung




Love ya!

Jeanette


p.s. Die Inhaberinnen von DeinLieblingsladen möchten in der Zukunft die Plus Size-Mädels unterstützen, und halten aktuell Ausschau nach Teilen mit tollen Schnitten und Farben, die es auch in großen Größen gibt - ihr dürft gespannt sein!


Danke, liebe Nicole, für das wunderschöne Bild!